Zentrum der Macht © Vereinigung zur Pflege der morgendlichen Umnachtung

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Hiltrud und die Erdnuss

Art der Umnachtung: Müdigkeit, Beeinträchtigung des Sehvermögens, kognitive Dissonanz
Intensität der Umnachtung: 5
Ursprung der Umnachtung:
der Morgen ist so schrecklich lang
Angewandte Maßnahmen: Kaffee, Tee, Kugelschreiber in die Hand gerammt (unabsichtlich)
Negative Nebenerscheinungen: ich will nach Hause
Positive Nebenerscheinungen: ich darf noch nicht nach Hause
Bemerkungen:
Ich glaube meine Blume geht schon wieder ein… Brauche diese Kackmänner von denen Benjamin Breeg dauernd redet.
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Ich weiß nicht, warum ich es nicht schaffe meinen Azubis von meiner Bösartigkeit zu überzeugen. Keiner würde leugnen, dass ich absolut gefährlich und misanthropisch bin. Außer Ben, aber der hat irgendwie eine verklärte Sicht der Dinge, weil er sich in den Kopf gesetzt hat, dass der Gründer der Umnachtungsförderung nichts Schlechtes an sich haben kann. Auf jeden Fall kommen sie ständig wieder und wollen sogar ihre Pause hier verbringen. Unverständlich. Einige haben mir sogar Bildchen gemalt und an meinen Bildschirm geklebt. Jetzt hab ich den Quatsch hier hängen und ertappe mich dabei, dass ich es nicht übers Herz bringe sie wegzuwerfen.
Ich habe eine Eule namens Hiltrud, ohne Flügel. Zumindest sieht es so aus. Oder sie hat die Flügel gerade im Tarnmodus. Oder noch besser, sie ist eigentlich ein romulanischer Warbird. Okay… das driftet jetzt zu sehr ab…
Außerdem habe ich noch einen Hasen, der wie eine Erdnuss aussieht. Und ein Ohr hat frappierende Ähnlichkeit mit einer Banane. Und ich glaube, dass er mit dieser Anatomie auch nicht hoppeln könnte.
Und zu guter Letzt habe ich noch einen Kerl, der eine Pudelmütze aus echten Hunden trägt. Aber der ist nicht von einem Azubi, sondern von einem ausgewachsenen Menschen, der ähnlich bekloppt ist wie ich.
Diese Meilensteine deutscher Kunst kann ich doch nicht wegwerfen! Womöglich markieren sie einmal eine bedeutende Epoche der Kunstgeschichte, ich bin mir sogar sicher, dass es so kommen wird.
Ein schönes Wochenende allen Lesern und Mitgliedern. ;-)
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Hier noch was Lustiges aus der Besucher-Statistik:

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Edward The Head am 20.11.15 10:58


Die Sache mit dem Schlaf

Art der Umnachtung: Regenwolke in den Gehirnwindungen festgefahren
Intensität der Umnachtung: 6
Ursprung der Umnachtung:
Schlado
Angewandte Maßnahmen:
Kaffee, Tee, Essen, Schokolade
Negative Nebenerscheinungen: extreme Helligkeit durch direkten Sonneneinfall
Positive Nebenerscheinungen: Gleich ist Mittach...
Bemerkungen:
Warum lesen Menschen eigentlich nie die Schilder, denen sie begegnen?!
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Eddie: Zwischen den Jahren touren  GRAVE DIGGER jubiläumsmäßig. Aber die Orte sind kacke.

Eddie-Schwester: Wir sollten Ihnen schreiben, dass die gefälligst bei uns vorbeikommen sollen.

Eddie: Ja, bei mir am Balkon, die Idee hatten Benjamin Breeg und ich schonmal.

Eddie-Schwester: Bei mir im Garten. Da haben wir auf jeden Fall auch viel Platz. Die Band darf auch im Gartenhaus schlafen.

Eddie: Nein, die dürfen ja wohl oben im Haus schlafen! Du musst dein Bett räumen! Oder besser noch: bau’ ihnen ein Haus auf deiner Wiese!!

Eddie-Schwester: Na, ich weiß nicht… Mein Bett bekommt niemand.

Eddie: Wenn der Reaper dein Bett will, dann nimmt der Reaper sich dein Bett.

Eddie-Schwester: Lass sie nur kommen!

Eddie: Ich kann’s nicht fassen wie blasphemisch du dich verhältst!

Eddie-Schwester: Ich liege gerade noch IN meinem Bett. Da ist doch verständlich, dass ich es verteidige.

Eddie: Ja, okay. Aber keiner hat gesagt, dass sie sofort kommen werden.

Eddie-Schwester: Egal.

Eddie: Das nennt sich Fan… Sowas Aufmüpfiges.

Eddie-Schwester: *lach* Ich hab zuerst „Fran“ gelesen und dachte mir „Zwar etwas aus dem Zusammenhang gerissen, aber egal.“

Eddie: *totlach* Du bist echt verpeilt!

Eddie-Schwester: Ich lag ja auch noch im Bett!

Eddie: Deine Generalausrede! Gib’s doch zu, immer wenn du was Dummes machst, dann gehst du schnell rüber und legst dich ins Bett, damit du das sagen kannst!

Eddie-Schwester: …wer weiß… Aber das Bett und der Schlaf sind einfach toll. Und auf jeden Fall eine Generalausrede. Wer schläft, kann nix falsch machen.

Eddie: Dieses „Wer schläft, sündigt nicht“ stimmt ja sowieso nicht. Bedenke, was für ein Drama das samstags früher war, wenn die Straße nachmittags erst gekehrt wurde!

Eddie-Schwester: Hä? Weil man es dann nicht gemacht hat? Weil man geschlafen hat. *lach*

Eddie: Merkste wat? Gemein. Der Schlaf sollte eigentlich als umnachtungsmilderndes Mittel unantastbar sein!

Eddie-Schwester: Wohl gesprochen, Schwester!

Edward The Head am 10.9.15 11:39


Glenfeddich

Art der Umnachtung: Unausgeschlafen, unwach, unmotiviert, unfit
Intensität der Umnachtung: 9

Ursprung der Umnachtung:
Der Abend zuvor.
Angewandte Maßnahmen:
MOTÖRHEAD, MIDNIGHT, Kaffee
Negative Nebenerscheinungen: Die Sonne scheint.
Positive Nebenerscheinungen: Die Jalousien vor meinem Bürofenster sind zu und lassen kein Sonnenlicht rein.

Bemerkungen:
Auch Nichtfriesen schmeckt Friesengeist gut.

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Gestern politischer Dämmerschoppen bei meinem Bruder im Garten. Gab Pils und Grillwurst. Unter anderem dabei: Die Bürgermeisterin,  die Führungsspitze der zweitgrößten Partei, fast die komplette drittgrößte Partei (sind ja nicht allzu viele Leute), der Chefredakteur der wichtigsten lokalen Wochenzeitung und die beiden Musiker von GLENGAR.
War eine lustige und interessante Veranstaltung, mit gewohnt sehr guter Live-Musik von GLENGAR. Zu späterer Stunde, nach diversen Friesengeist und Kräuterwacholdern am Stehtisch mit den Musikern und der Presse, wurde dann auch die Geschichte hinter dem Bandnamen erzählt: die beiden Herren hatten sich im Rahmen einer Namensfindungskommission mit ner Flasche Glenfiddich verstrahlt und waren dementsprechend am nächsten Morgen mit Perlschaden fertig. Erste Idee: Wir nennen uns einfach GLENFEDDICH. Da das aber irgendwie doof klang, stellten sie fest, dass man für fertig auch gar sagen kann. Seitdem heißen sie bis heute GLENGAR. Und das wird hoffentlich auch noch lange so bleiben.

Benjamin Breeg am 10.9.15 10:47


Sieben

Art der Umnachtung: 7 magere Stunden
Intensität der Umnachtung: 7
Ursprung der Umnachtung:
Die 7 Posaunen von Jericho.
Angewandte Maßnahmen:
7 Raben, 7 Schwaben, 7 Kaffee, SEVEN WITCHES, SEVENTH AVENUE, "Seventh Son Of A Seventh Son"
Negative Nebenerscheinungen: Das verflixte 7. Jahr.
Positive Nebenerscheinungen: 7 Wunder wurden bisher gezählt.
Bemerkungen:
7 Namen hat der heilige Geist.

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7 Priester rannten 7 mal um die Stadt und sangen:

Seven deadly sins
Seven ways to win
Seven holy paths to hell
And your trip begins...


Today is born the seventh one
Born of woman the seventh son
And he in turn of a seventh son
He has the power to heal
He has the gift of the second sight
He is the chosen one
So it shall be written
So it shall be done

Benjamin Breeg am 12.2.15 20:29


Fünf

Art der Umnachtung: Müde, müde, müde.
Intensität der Umnachtung: 9
Ursprung der Umnachtung:
Nächtliche Skype-Aktionen.
Angewandte Maßnahmen:
Kaffee, Kaffee, Kaffee, neue Musik auf meinem 64-GB-Stick
Negative Nebenerscheinungen: Die Bude müsste mal wieder gesaugt werden.
Positive Nebenerscheinungen: Meine Arbeit wird trotz Umnachtungszustand gelobt.
Bemerkungen:
Was kann man gegen eine verzogene, der Wetterseite zugewandte offene Gartenlaubentür unternehmen?

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Kennt ihr das auch? Ihr schüttet Unmengen an Kaffee – Filterkaffee, Pad-Kaffee, Kapsel-Kaffee, Krümelkaffee – in euch hinein und die erhoffte Wirkung will einfach nicht eintreten? Ihr kennt das? Natürlich kennt ihr das das! Sonst wären wir nicht hier vereint.

Bei mir ist der Grund dafür wohl das aufgelaufene Schlafdefizit, das ich nun schon seit fünf Wochen mit mir herumschleppe. Ja, richtig gelesen – seit ef ü en ef Wochen. In keiner einzigen Nacht kam ich über fünf – ef ü en ef – Stunden. Sowas ist grausam. Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen habe ich in dieser Zeit auch viel unternommen. Zuerst im Urlaub, in meiner geliebten alten Heimat - der Uckermark - und nach Jahreswechsel dann wieder hier. Endlich war ich mal wieder im Gasometer in Oberhausen. Der ist im Moment wirklich einen Besuch wert. Über die Kunst-Ausstellung lässt sich streiten – obwohl da auch das eine oder andere sehenswerte Schätzchen ausgestellt ist – aber das leicht überdimensional geratene Lichtspiel kann man sich schon gut angucken. Vielleicht sollte man an eine Wärmequelle denken, denn das Ding ist nicht beheizt und deswegen auch arschkalt. Bei ca. zwanzig Minuten Vorstellung kann man schon mal nen kalten Zeh bekommen. Na ja, und über die Aussicht brauchen wir uns nicht zu unterhalten. Wo hat man sonst noch einen so tollen Blick über das ganze Ruhrgebiet? Außer vom Tetraeder natürlich. Alles in allem hat der Ausflug wirklich gelohnt. Für neun Euro Eintritt kann man sowas, genauso wie die tatsächlich sauberen Container-Klos, wohl erwarten.

Eigentlich war ja auch noch ein Besuch im Planetarium in Münster geplant, aber der musste ausfallen, da es einen unverlässlichen involvierten Dritten gab, welcher seine Unzuverlässigkeit sowie Unfähigkeit mal wieder vollstens unter Beweis stellen musste.

Ansonsten vertreibe ich meine Müdigkeit mit dem Skypen. Aber vielleicht sollte ich auch das gerade einstellen, denn ich befürchte, genau das ist auch die Quelle allen Übels.

In diesem Sinne pack ich jetzt auch das Übel Arbeit an und schaffe mir für morgen mal etwas Freiraum. Macht auch ihr das Beste aus eurer Zeit!

 

coroner am 27.1.15 12:57


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