Zentrum der Macht © Vereinigung zur Pflege der morgendlichen Umnachtung

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Umnachtung

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ICH bin der Tod!

Art der Umnachtung:  Störungen des Wachzustandes, Verwirrtheit, Probleme mit der Nackenmuskulatur (wohl noch als Folge des Festivals)
Intensität der Umnachtung: 5
Ursprung der Umnachtung: Schlafdefizit, dümmliche Kolloquien nerviger Kollegen

A
ngewandte Maßnahmen: 2 Filterkaffee, 1 Dusche, 1 Prise ACCEPT und 1 Keule DEFLESHED
Negative Nebenerscheinungen: Meine Nase läuft.
Positive Nebenerscheinungen:  Ich habe gute Laune, die ich gerne mit dem ersten Vorsitzenden teilen würde. Liegt unter anderem daran, dass ich die Sonne vertrieben habe und dichte Wolken über unserm Schloss stehen. Sehr gut.

Bemerkungen: Die Macht ist mit den Zombies!
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Warum genau ich gute Laune habe kann ich gar nicht sagen, denn umnachtungstechnisch geht es mir auch nicht  besser oder schlechter als an anderen Mittwochen (Mittwochs? Gibt es dazu einen Plural?). Vielleicht habe ich über Nacht eine Überdosis Dopamin abbekommen. Oder die Intensität und Aggressivität von DEFLESHED haben mir neue frühmorgendliche gute Laune eingehaucht. Hat aber sicher auch damit zu tun, dass die Sonne heute nicht scheint, nachdem ich ja tagelang mit Sonneneinstrahltung und deren Nachwirkungen (Sonnenstich, diverse Sonnenbrände...) zu kämpfen hatte, ist das sehr angenehm.
Weiterhin fühle ich mich nach der Einfuhr von großen Mengen Koffein (neben Kaffee noch Cola) und dem Überstreifen des neuen DEATH-Kapus stark und unbesiegbar. Auf meiner Rüstung steht nicht nur DEATH, sondern in ihr steckt auch der Tod. Ich bin der Kämpfer für die Rechte der Zombies und Dunkelmenschen und werde mich gnadenlos allen Feinden in den Weg stellen. Angeblich hilft gegen Dummheit ja nur Bildung, aber wo Bildung auch nicht weiterhilft werde ich mit Gewalt den Tod bringen, und der Tod der Sonne wird erst der Anfang sein.

3.6.09 08:36


Metallized Smile

Art der Umnachtung:  Wackelkontakt im Cerebrum, Zerebrokortikalnekrose, Probleme mit den Sehnerven, schlechte Laune
Intensität der Umnachtung: 7
Ursprung der Umnachtung: Schlafmangel, Alkohol-, Koffein- und Kavaliersdefizit, beschissene Verkehrsverhältnisse

A
ngewandte Maßnahmen: 2 Filterkaffee, 1 Autofahrt, Dröhnung mit "Heaven And Hell" und ACCEPT.
Negative Nebenerscheinungen: Mopeds, Bagger, Trecker und Holländer auf der Straße treiben mich zur Weißglut, und die Sonne meinen Blutdruck nach oben.
Positive Nebenerscheinungen:  Ich habe eine weitere Möglichkeit gefunden, andere Leute zu nerven. Sehr gut.

Bemerkungen: Don't dream of women 'cause they'll only bring you down!
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Aaargh! Ich habe heute statt der üblichen 27 Minuten knapp 40 Minuten für die Fahrt ins Büro gebraucht. Lauter idiotische Verkehrsteilnehmer unterwegs, erst ein Holländer, der meinte, dass man auf deutschen Landstraßen nur 70 fahren darf, dann ein Schwertransporter, der nur 60 fahren konnte, und schließlich Kropp-Zeuch in Form von Baggern und Treckern, die mit knapp 20 dahertuckerten. Vielleicht sollte ich doch noch zur Bundeswehr gehen und mir da mal einen Panzer ausleihen, dann würde ich auf der Straße mal richtig aufräumen. Momentan bin ich leicht gereizt, aber das vergeht hoffentlich nachher wieder.

Andererseits habe ich mich gestern abend dazu durchgerungen, mich mal wieder in einem Forum anzumelden. Ist ja nicht so, dass ich nicht schon in 7 Foren dabei bin, aber man sucht halt immer noch nach Möglichkeiten, wo man möglichst einfach und effektiv Leute von seiner Meinung überzeugen und im Normalfall damit nerven kann. Dafür sind Foren genau richtig. Und da ich nicht vorhabe, noch irgendwo Mod oder so zu werden, kann ich mich da auch ohne Rücksicht auf Verluste austoben, hehe. Aber erst mal brauch ich Kaffee, sonst schaffe ich es gleich nicht mehr, irgendwelche Tasten auf meiner Tastatur zu drücken.

4.6.09 09:12


Somnambulismus

Art der Umnachtung: verstärkte Durchblutung des Schlafzentrums, exorbitante Beeinträchtigung der visuellen Wahrnehmungsapparate, starke Unterversorgung der Lidmuskeln, bevorstehender Genickbruch stetiges Zurückfallen des Kopfes
Intensität der Umnachtung: 10
Ursprung der Umnachtung: riesenhaftes Schlafdefizit, Koffeindefizit, allergische Reaktionen der Augen auf Sonnenlicht, aufwändige und beschwerliche Erwachensprozedur

A
ngewandte Maßnahmen: 1 Kaffee (Vollautomat), 3 Filterkaffee, 1 Dusche (musste auch mal wieder sein nach 307 Jahren), schmerzliche Behandlung der Sehnerven mit Tageslicht, wohltuende Behandlung des Trommelfells durch GRAVE DIGGER, Zigaretten, Verdrängung sämtlicher Gedanken an den Schlado
Negative Nebenerscheinungen: Die ganze Welt scheint auf den Beinen zu sein und es frustriert mich, dass sie so munter ist.
Positive Nebenerscheinungen: Der Rest der Welt, die frustrierender Weise auf den Beinen ist, bemerkt mich kaum und erschwert mein Dasein nicht durch ermüdende Kolloquien und lästige Randbemerkungen.

Bemerkungen: Ich weiß nicht, ob ich sterben oder erst mal nur schlafen will. Vermutlich beides.
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Als Edward The Head’s Körper an diesem Morgen erwachte, war er zunächst über das metallische Klingeln in seinen Gehörgängen leicht verwundert, erinnerte sich aber einige Sekunden später daran, dass der mutmaßliche Ursprung der Störung wohl mit dem Wecker zusammenhing. Nachdem der unerträgliche Klamauk mittels Knopfdruck geknebelt werden konnte, gewann er, das heißt Edward The Head, jedoch nicht an motorischer Gewandtheit, sondern kehrte zurück in den Zustand, mit dem sein Gehirn noch immer Vorlieb nahm.
Als Edward The Head’s Ohr an diesem Morgen den Wecker zum zweiten Male erklingen hörte, fühlte sich sein Körper nach erfolgter Hinrichtung des Weckers genötigt, sich in Richtung Dusche zu begeben. Kriechender Weise kämpfte er sich durch bis zum Badezimmer, erreichte keuchend und außer Atem den Hahn und ließ einen Strahl erquicklichen, warmen Wassers über sich laufen. Sein Gehirn nahm davon jedoch keinerlei Notiz und schlummerte friedlich weiter.
Als Edward The Head’s Beine an diesem Morgen aus der Dusche stiegen war der Vorgang des Erwachens beinahe abgeschlossen. Dies behauptete zumindest sein Körper, während sein Gehirn passiv dagegen stimmte, indem es schlichtweg weiterschlief. Der Versuch der Besänftigung des Gehirns mit Kaffee verlief erfolglos und der Körper musste sich schweren Herzens auf sich selbst verlassen, während er ohne die Hilfe des Gehirns die Fahrt zur Arbeit antrat.
Als Edward The Head’s Wagen an diesem Morgen den Ort des Grauens erreichte, hatte sein Körper bereits mit Vorsicht und Zuneigung alles versucht, um das Gehirn aufzuwecken und auf Touren zu bringen. Doch selbiges ließ sich nicht von der Beschallung beeindrucken, die den Ohren jedoch sehr zusagten. Es schlief einfach weiter.
Als Edward The Head’s Körper an diesem Morgen einsah, dass das Gehirn nicht wach zu kriegen war, bestand bereits die Gefahr des Hirntods durch Aktivitätsstreik.
Als Edward The Head’s Körper an diesem Morgen bemerkte, dass das Gehirn erwachte, war der Morgen längst vorbei, was paradox, aber aufgrund des durch fehlende Hirnaktivität stark oszillierenden Zeitgefühls durchaus möglich ist.
Als Edward The Head’s Gehirn erwachte, war sein Körper bereits tot vor Entsetzen und Sehnsucht.
Als Edward The Head’s Gehirn die Sonne erblickte, starb es ebenso kläglich.
Aus Solidaritätsgründen.
4.6.09 09:45


Verdammte Scheiße!

Art der Umnachtung:  Eruptive Aggressionen, Brett vorm Kopp, Demotiviertheit
Intensität der Umnachtung: 6
Ursprung der Umnachtung: Schlafmangel, Koffeindefizit, gestapelte Arbeit auf dem Büroschreibtisch

A
ngewandte Maßnahmen: 1 Flasche Mineralwasser, 1 Autofahrt, alte METALLICA, S.O.D.
Negative Nebenerscheinungen: Da kein Kaffee da ist muss ich Mineralwasser trinken. Mein Umnachtungsgrad wird sich also vorerst nicht absenken, da er nicht mit Koffein bekämpft werden kann.
Positive Nebenerscheinungen:  Im Bürokühlschrank steht Bier. Darf ich nur leider während der Dienstzeit nicht trinken.

Bemerkungen: I want some milk, my coffee grows cold, I want some milk, I should've been told.
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Scheiße, irgendein beschissener Scheißvogel hat mir aufs Auto gekackt. Ich vermute einfach mal, dass es eine Taube war, aber von der Größe des Schisses her muss es schon eine Riesentaube gewesen sein. Oder ein Adler. Was ein Mist. Ich bin für eine Änderung des Waffengesetzes in diesem Land: Jeder sollte eine G36 bekommen und den Auftrag bekommen, damit auf Taubenjagd zu gehen. Und auf Dohlen, die scheißen auch alles voll. Wenn da jeder mitmacht, gibt es demnächst keine Probleme mehr mit Vogelscheiße. 

5.6.09 09:22


Solange es schmerzt, lebt der Zombie

Art der Umnachtung: Aua.
Intensität der Umnachtung: 10
Ursprung der Umnachtung: Montag

A
ngewandte Maßnahmen: scheiß egal, alle fehlgeschlagen
Negative Nebenerscheinungen: Aua.
Positive Nebenerscheinungen: Was bedeutet das?! *amKopfkratz*

Bemerkungen: Aua, aua. Schmerz, aua.
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Ein unglaublicher Montag. Nein falsch. Wäre er unglaublich, dann wäre ich wach, motiviert, ohne Blessuren und glücklich, auf der Welt zu sein.
Also ein Montag, der eben ein Montag ist. Verdammt.
Seit etwa 08:12 Uhr befindet sich ein ca. 334 m³ großer Felsbrocken in meinem linken Auge (obwohl ich nicht beschwören möchte, dass es wirklich das linke ist, da ich noch Schwierigkeiten damit habe, festzustellen wo oben ist), der sich einfach nicht verflüchtigen will. Ich habe ihn angeschrieen, mit der Fliegenklatsche gedroht und ihm Bestechungsgelder angeboten, aber keine der angewandten Maßnahmen zur Beseitigung fruchtete bisher.
Auch wenn ich „oben“ noch nicht finden konnte, weiß ich doch immerhin wo „unten“ ist und das leider nur zu genau. Aufgrund der Montags-Blindheit gleicht mein aktives Gesichtsfeld dem eines mit 5,3
‰ betrunkenen Greises. Der eigentlich unübersehbare Karton, gefüllt mit bösartigen Akten, am Rande meines Weges, der zurück zum rettenden Stuhl und dem herrlichen Kaffee führen sollte, sprang plötzlich und ohne Vorwarnung zwischen meine von Trägheit gehemmten Füße, brachte mich so unter hämischem Gelächter zu Fall und hätte um Haaresbreite meine obere Zahnreihe (ich weiß, es ist die obere, weil es nicht die untere war und wo „unten“ ist, wusste ich ja zu diesem Zeitpunkt) an der Tischkante zerstört. Der Tisch entging jedoch glücklicherweise meinem Biss und stattdessen landete ich verwirrt und etwas lädiert unter dem Tisch, während mein Stuhl sich ängstlich kreischend davon machte und in seiner Bestürzung gegen die nächstliegende Wand krachte.
Ich vermochte meinen Drang, während des anstrengenden Wiederaufrichtens meines Körpers unbehelligt zu fluchen, nicht zu unterdrücken und versetzte verschiedene der anwesenden Bürger in Angst und Schrecken, die ja keinen Schimmer von meiner Montags-Umnachtung haben. Ich schaffte es leider nicht, sie zu vertreiben, aber immerhin konnte ich neue Kaffeefilter finden und zum Brauen eines frischen Heißgetränkes benutzen, um meinen Koffeinpegel zu festigen.
Nachdem ich aus der Küchenecke mit der gefüllten Kaffeetasse zurückkam und versuchte, selbige unversehrt auf meinem Tisch zu platzieren, fürchtete auch sie sich schließlich vor dem Unheil, welches von mir auszugehen scheint, entwischte aus meiner führenden Hand, steuerte den Tisch an und landete glücklicherweise auf dem Sockel (Sockel?  Äh… egal!) auf demselben.
Da ich mich jedoch zwischenzeitlich um die Rettung des Inhaltes der Tasse bemüht hatte (erfolglos, aber dafür Unheil bringend), wurden sämtliche sorgsam aufgetürmten Papierstöße vom Tisch gefegt und gleichmäßig über den Fußboden verteilt. Bei dem Versuch, diese auf dem Boden kniend wieder zusammen zu räumen, stieß ich mit dem Kopf gegen eines der Tischbeine (links oder rechts – keine Ahnung, aber vermutlich nicht oben oder unten) und war für kurze Zeit versucht, mich in das angebotene Koma sinken zu lassen. Allerdings siegte unmittelbar nach diesem Schwächeanfall mein Lebenswille über das Chaos und zwang mich, den Versuch zu wiederholen.
Nach dieser unfreiwilligen Optimierung meiner Platzaufteilung auf dem Schreibtisch nahm ich zunächst einen Schluck des geretteten Lebenselixiers, welches noch immer auf dem Schreibtisch weilte, fügte meiner Zunge allerdings sogleich einige Verbrennungen zu, weshalb sie immer noch etwas säuerlich ist und schmollt.
An Tagen wie diesen frage ich mich, ob Zombies tatsächlich unsterblich sind oder ob dies alles nur eine Legende ist und wir in Wirklichkeit stattdessen irgendwann den Schmerz nicht mehr ertragen können und an einem zerborstenen Willen zu Grunde gehen.
Noch steht nicht fest, was der Montag noch alles für mich bereithält. Ich habe es inzwischen aufgegeben, nach meinem Augenlicht zu suchen, nachdem ich sogar unser Archiv danach durchsucht habe und dieses mich mit seinen Ordnern auf den Kopf schlug. Gewalttätiges Biest!

8.6.09 10:20


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