Zentrum der Macht © Vereinigung zur Pflege der morgendlichen Umnachtung

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Umnachtung

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Hail To The Old Man

Art der Umnachtung: Leichter Brummschädel, getrübte Wahrnehmung und Denkfähigkeit
Intensität der Umnachtung: 2
Ursprung der Umnachtung: Schlafmangel, ETH-Mangel, frühes Aufstehen
Angewandte Maßnahmen:
4 Kaffee, PARADISE LOST, AC/DC
Negative Nebenerscheinungen: Die Sonne scheint.
Positive Nebenerscheinungen: Chefin hat mir ne frisch gekochte Kanne Kaffee hingestellt.
Bemerkungen: Dolph Lundgren sieht mittlerweile ziemlich abgewrackt aus.
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Heute geht es mir umnachtungstechnisch ganz gut. Mittwochs bin ich meistens ohnehin nicht so umnachtet (das Bergfest wirkt sich wohl psychologisch positiv auf mein Befinden aus), und der heutige Mittwoch ist zudem ein verkappter Freitag, da ab morgen 2 Tage Erholungsurlaub im Terminkalender stehen und ich somit ab dem heutigen Nachmittag bereits Wochenende habe und mich gefühlt in einem Freitag befinde, was sich durchaus positiv auf meine Laune und damit auch unterschwellig auf den Grad meiner Umnachtung auswirkt. In Vorfreude auf das Verzichtenkönnen auf frühes Aufstehen in den nächsten Tagen wird die (durchaus noch vorhandene) Müdigkeit und Umnachtung von Dopamin und Adrenalin überlagert.
Zudem freue ich mich auf die morgigen Aktivitäten, als da wären eine am Mittag beginnende Junggesellenabschiedsfahrradtour, und anschließend ein Besuch in der Oberhausener König-Pilsener-Arena, wo ein gewisser Ozzy Osbourne zum Tanz aufspielt und von uns gehuldigt werden wird. Diverse Vorbesprechungen im Oberhausener Brauhaus Zeche Jacobi, nach dem Fahrradfrühschoppen versteht sich, inklusive. Denke mal, das wird ne lustige Veranstaltung, auch wenn Herr Osbourne sicher nicht mehr der jüngste und fitteste ist.
Und Freitag wird dann wohl wirklich mit Erholungsurlaub verbracht.

15.9.10 09:12


Ankündigung der Themenwoche vom 27.09.2010 bis zum 03.10.2010

Wir beabsichtigen mal wieder, unsere Leser mit einer Themenwoche zu erfreuen.
Diesmal versuchen wir uns an dem Thema "Skurrile Todesfälle". Natürlich werden wir nicht verraten, ob diese Geschichten den schwarzen Seelen unserer Autoren entsprungen sind oder der Wahrheit entsprechen.
Wir erhoffen uns natürlich wieder einen erhöhten Unterhaltungswert, viele erfreute Leser und Abwechslung im Blog.

Viel Spaß beim Bloggen und Lesen!

Freundliche, wenn auch umnachtete Grüße

Die Administration, vertreten durch den 1. Vorsitzenden
Edward The Head

 

22.9.10 14:36


Roma locuta, causa finita.

Art der Umnachtung: temporäre Ausfallerscheinungen der Hirntätigkeit mit kryptomeren Unstimmigkeiten in der akustischen und visuellen Wahrnehmungskraft
Intensität der Umnachtung: 5
Ursprung der Umnachtung: geringfügiges Schlafdefizit, exorbitantes Koffeindefizit
Angewandte Maßnahmen:
1 Kaffee (Vollautomat), 6 Kaffee (Senseo), 4 Zigaretten, TYGERS OF PAN TANG
Negative Nebenerscheinungen: direkter Einfall von Sonnenlicht
Positive Nebenerscheinungen: Die Kiste Wasser, die nach Spülmittel schmeckt ist endlich leer und ich habe wieder delikate Mittel der Flüssigkeitszufuhr zur Verfügung.
Bemerkungen:
Schwarz ist die Nacht, weiß ist der Schnee, hol mich der Henker, mein Kopf tut mir weh.
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„Adoria!!“, schrie Scipio in Ekstase, rannte nach Zama und plättete dort Hannibal und die Punier. Blöd nur, dass der Besiegte den größeren Ruhm einheimste, denn Thomas Harris konnte seine Klappe nicht halten und begann dessen Reinkarnation als Antagonisten zu publizieren.
Haben wir da nicht irgendwas verwechselt?! Warum sind immer die Römer die bösen?
Keine Sau mag die Franzosen, also what the fuck? Cäsar ist zwar nicht schön gezeichnet, aber sollte er deshalb der Böse sein und die Gallier sind witzig? Die Römer sind allesamt Opfer. Erst verlieren sie ihr riesiges Kaiserreich und heutzutage haben die sogar den Papst am Hals.
Die Todgeweihten grüßen die Welt. Sogar die Sprache hat man ihnen entrissen. Arme Säue. Ich lasse mir einen römischen Brustpanzer schmieden und reibe mein Glatze mit Olivenöl ein. Nag.
Krank, krank, behindert und krank!!
23.9.10 11:37


Asfixia

Art der Umnachtung: Asfixia, Durst, Nephele im Cerebrum
Intensität der Umnachtung: 6
Ursprung der Umnachtung: Schlafmangel, ETH-Mangel, Wochenend-Mangel, Koffein-Mangel
Angewandte Maßnahmen:
4 Kaffee, GAMMA RAY, IN FLAMES, sich von Chefin bespaßen lassen
Negative Nebenerscheinungen: Mein Bürostuhl ist nicht mehr perfekt für mich arritiert.
Positive Nebenerscheinungen: Chefin hat wieder leckeren Kaffee gekocht.
Bemerkungen: General Libuda will mich morgen Früh um 5.15 Uhr wecken. Ist der wahnsinnig?
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General Libuda hat morgen Tag der Reservisten und muss die Bühne aufbauen für ein Olaf Henning-Konzert. Geht wohl um 5.30 Uhr los. Aber der kann mich gern haben, da werde ich sicherlich noch das tun, was alle Umnachteten um diese Zeit tun: schlafen.
Vermutlich leidet der General unter Hypoxämie im Cerebrum als Folge allgemeiner Asfixia und kommt deshalb auf so abstruse Ideen wie viel zu frühes Aufstehen am Wochenende. Naja, soll er machen, wenn er Spaß hat. Ich mach da aber nicht mit, zumal mir die Musik von Herrn Henning tierisch auf die Eier geht.
Stattdessen widme ich mich jetzt lieber der Musik, die mich inspiriert hat, diesen Blogeintrag hier zu verfassen: ASPHYX. Auf die Idee gebracht hat mich ein Foreneintrag von ETH, den ich gestern zufällig gelesen habe, und der mich daran memoriert hat, dass diese geniale Musikkapelle eine neue Live-DVD veröffentlicht hat, die das komplette Turock-Konzert von 2009 enthält. Das besondere daran: Ich war beim Konzert damals live dabei, und es somit eine Pflichtanschaffung für mich. "Live Death Doom" wird also demnächst meiner Sammlung einverleibt.
Bis es soweit ist, werde ich mir die Zeit aber noch mit dem HOA 2010 Amateur-Video des Kollegen Holgman verbringen. Und dazu lecker Bierchen und Whisky trinken. Ist doch wesentlich besser, wie Bühnen für Olaf Henning aufbauen...

24.9.10 09:39


Dumm gelaufen

Art der Umnachtung: Neurasthenie, leichte Müdigkeit
Intensität der Umnachtung: 3
Ursprung der Umnachtung: Zu frühes Aufstehen nach einer Nacht mit zu vielen Schlafunterbrechungen, die Jahreszeit
Angewandte Maßnahmen:
4 Kaffee (schwarz, heiß, lecker), HAMMERFALL, SAXON, interessante Kolloquien mit der Chefin zum Thema "Wie verwandt ist man mit Schwippschwägerinnen?".
Negative Nebenerscheinungen: Warum meinen alle hier, sich mit mir über Fußball unterhalten zu müssen?
Positive Nebenerscheinungen: Dienstag ist erst morgen.
Bemerkungen: Warum stehen Männer in der Nacht auf? - 17% müssen aufs Klo, 21% gehen zum Kühlschrank, 62% müssen nach Hause.
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Horst Flaccone hatte es eilig. Sehr eilig. Er musste eigentlich pünktlich im Büro erscheinen, hatte aber verschlafen, denn der Besuch im "Herz Ass" am Abend zuvor hatte sich doch länger hingezogen, als er geplant hatte und als ihm lieb war, so dass er ohnehin nur 3 Stunden geschlafen hatte. Laut fluchend war er an diesem Montag Morgen aufgestanden und hatte sich mit seinem fliederfarbenen BMW M7 in Bewegung gesetzt. Dann raste er im Tiefflug durch die Straßen.
113 km/h zeigte sein Tacho, als er in einer Spielstraße eine Verkehrsinsel rammte und seinen BMW zerlegte. Der Wagen zerteilte sich an der Eiche, die sich in der Mitte der Verkehrsinsel befand, doch Horst Flaccone hatte Glück. Er selbst wurde nicht so zerlegt, sondern hatte Glück im Unglück. Ein Rettungswagen war ziemlich schnell vor Ort und brachte ihn ins nächste Hospital, wo er schnell und erfolgreich operiert wurde. Schon eine Woche später, wieder an einem Montag, war er wieder soweit hergestellt, dass er das Krankenhaus verlassen konnte. Doch statt sich zu schonen und nach Hause zu gehen, machte er sich auf den Weg ins Büro. Er hatte ja noch viele Dinge nachzuarbeiten und zu erledigen. Und da sein Auto verschrottet war, musste er laufen.
Zur selben Zeit, als Horst Flaccone die Ludwig-Erhard-Allee entlangstiefelte, erwachte Elfriede Jakubowski durch das Jaulen ihres Beagles. Sie war noch schwer verperlt von diversen Flaschen Rotwein, die sie sich am Abend zuvor reingezogen hatte, und wohnte im 8. Stock eines Mehrfamilienblocks, ganz in der Nähe des Gebäudes, das das Großraumbüro von Flaccone Enterprises beherbergte. Wie gewöhnlich, wenn ihr Beagle signalisierte, dass er Hunger hatte oder einen Drang zur Darmentleerung verspürte, ließ sie ihn auf den Balkon. Wie gewöhnlich wollte sie auch seinen Napf mit Hundefutter auffüllen, doch in ihrem umnebelten Zustand verwechselte sie das Hundefutter mit dem Paket von Ecstasy-Keksen, das sie am Tag zuvor aus Amsterdam bekommen hatte. Allerdings merkte Elfriede zunächst nichts von der Verwechslung, denn sie schlief direkt nach dem Auffüllen des Napfes auf dem Sofa im Wohnzimmer wieder ein.
Der Beagle schlief dagegen nicht ein. Ziemlich schnell setzte bei ihm die Wirkung des Ecsasy ein, und er sprang mit seinem Napf im Maul wie von der Tarantel gestochen vom Balkon. Auf Höhe des fünfte Stocks prallte er dabei auf einen Tukan-Käfig, der außen am dortingen Balkon hing. Der Käfig öffnete sich, der Tukan wurde vom Hundenapf getroffen, fiel ohnmächtig weiter runter, und landete mit dem Schnabel vorweg direkt im breiten Kopf von Horst Flaccone, der gerade vor dem Haus vorbeilief. Der Kopf zerplatzte, und Blut und Hirnmasse verteilten sich auf dem Bürgersteig.
Diesmal kam kein Rettungswagen, zumindest nicht rechtzeitig, und somit segnete er vor dem Haus von Elfriede Jakubowski das Zeitliche.

27.9.10 09:58


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