Zentrum der Macht © Vereinigung zur Pflege der morgendlichen Umnachtung

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Umnachtung

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Art der Umnachtung: Ich bin einfach noch nicht richtig wach.
Intensität der Umnachtung:
7
Ursprung der Umnachtung:
Ich brauch einfach mehr Schlaf..
Angewandte Maßnahmen: 2 Kaffee (Pad-Maschine), 5 Zigaretten, Ego-Streicheln
Negative Nebenerscheinungen:
Meine Apfelschorle schmeckt komisch. Was ist bloß damit?!
Positive Nebenerscheinungen:
Wenn ich verdurste muss ich wenigstens nicht mehr diesen Tag ertragen.
Bemerkungen:
Heute morgen war ich für eine Gehörgangsspülung nicht empfangsbereit. Im Radio kam eine Reportage über Imkerei in Großstädten. Jetzt hab ich Lust auf Honiggebäck.
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Zu viele Stoppschilder bringen den Fahrer zum Rasen.
Wer für alles offen ist, ist meistens nicht ganz dicht.
Man braucht scharfe Scheren zum Schafe scheren.
Mancher fasst sich an den Kopf und greift ins Leere.
Abwasser ist ein Thema, das unbedingt geklärt werden muss.
Auch im Osten trägt man Westen.
Nicht jeder, der aus dem Rahmen fällt, war vorher auch im Bilde.
Selbst ein kleiner Abstecher kann zu lebenslangen Gefängnisstrafen führen.
Geisterfahrer sind sehr entgegenkommend.
Nur weil man in den Zug gekotzt hat ist das noch nicht bahnbrechend.
Lieber Knoblauchzehen, als Wurstfinger.
Macht der Bauer Bäuerlein, muss es nicht mit der Bäuerin sein.
Es ist verboten toten Kojoten am Boden die Hoden zu verknoten.
Antworten können die klügsten Fragen ekelhaft banalisieren.

6.5.14 11:34


Zauberei

Art der Umnachtung: Immense Entschleunigung der Verknüpfungsgeschwindigkeit von Gedankensträngen
Intensität der Umnachtung:
6
Ursprung der Umnachtung:
Koffeindefizit, Sonnenlicht
Angewandte Maßnahmen: 1 Kaffee (Pad-Maschine),1 Zigarette, Gehörgangsspülung mit ANNIHILATOR
Negative Nebenerscheinungen:
Ich habe schon wieder geträumt, ich würde auf einem Pferd durch einen Hotelflur reiten.
Positive Nebenerscheinungen:
Ich bin aufgewacht, bevor mich die Geschäftsleitung verprügeln konnte.
Bemerkungen:
Jemand hat mich schon wieder „Frau Meier“ genannt. Jetzt bin ich schon mit diesem Allerweltsnamen Nr. 1 gestraft und trotzdem können sich die Menschen das nicht merken!
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Ich habe mir beim Anschauen und Lesen von Harry-Potter-Filmen und –Romanen schon oft überlegt, dass es doch cool wäre, wenn man diese Zauber beherrschen würde. Aber wohin das führen kann wird ja bestens am guten alten Voldi gezeigt. Deswegen bin ich wohl doch eher gegen das Zaubern. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es ohnehin nur einen einzigen Zauber in diesen Geschichten gibt, der wirklich wirklich toll, genial und auch noch nützlich ist: der Ausdehnungszauber!
Ich bin sicher, jeder hat sich das schon gewünscht. Sei es für den Schuhschrank, das DVD-Regal oder auch nur die Küche (jeder, der tausende Tupper-Schüsseln hat weiß ganz sicher, was ich meine). Dieser Zauber ist klasse. Man kann ihn fast nicht missbrauchen, er ist kindersicher und bezieht sich nur auf Gegenstände. Top.
Sehr oft habe ich mir auch schon den Aufrufezauber gewünscht, aber davon bin ich wieder abgekommen. Natürlich wäre es toll, wenn der Schlüssel (mal wieder verschwunden) direkt angeflogen käme, wenn man ihn ruft, aber was, wenn ganz London eines Morgens die Schlüssel sucht und der ganze Himmel von Gegenständen wimmelt? Das gibt ja Nasenbrüche ohne Ende.
Was ja wirklich pöhse pöhse pöhse ist (ich mag es ja kaum zugeben... ), dass ich mir manchmal denke: „CRUCIO!!!“ Aber hier ist es wohl wirklich gut, dass es das nicht gibt. *grins*

8.5.14 09:39


Müsli für Darth Vader

Art der Umnachtung: Energiesparender Stumpfozid-Modus des Gehirns
Intensität der Umnachtung:
2
Ursprung der Umnachtung:
Sie ist in meinen Genen
A
ngewandte Maßnahmen:
5 Filter-Kaffee, schwarzer Tee, Premier League Darts auf Sport1

Negative Nebenerscheinungen:
Der andauernde Regen macht depressiv.
Positive Nebenerscheinungen:
The Power schafft ein 6:6
Bemerkungen:
Andauernder Regen erspart Blumengießen im Garten.
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Mal ein kurzer Überblick über den alltäglichen Wahnsinn, der Werktag für Werktag in unseren heiligen Bürohallen vor sich geht: Prof. Dr. B. ist mal wieder zu spät dran und brettert mit 70 statt der erlaubten 15 km/h über das Kopfsteinpflaster des Schlossparks. Ist nichts Neues, wird aber nach wie vor nicht gerne gesehen und hat eine Rüge des Verwaltungschefs zu Folge, die ihn aber nicht weiter interessiert und kaum verhindern wird, dass er auch in Zukunft zu spät und zu schnell zur Arbeit erscheint.
Währenddessen hat Kollege R., der eine Allergie gegen Müsli, Bananen, Berliner und Erbsen hat, Probleme, seinen Laptop hochzufahren. Auch nach mehreren Monaten kommt er mit dem "neuen" Windows 7 noch nicht zurecht. Vielleicht würde da eine Müsli-Diät helfen? Die würde ihn zumindest von seinen PC-Problemen ablenken... Seine Kollegin Lord Helmchen (benannt nach ihrer an Darth Vader erinnernden Helmfrisur) hat unterdessen offensichtlich ganz andere Probleme. Sie flaniert mit einem Einkaufs-Trolley über den Büroflur und denkt vermutlich, sie befindet sich bei Aldi oder auf irgendeinem Basar. Würde mich ja doch mal interessieren, in welchen Parallelwelten so manche Kollegen leben.
Da fällt Kollege Sherlock, der eigentlich für die IT zuständig ist, sich stattdessen aber als Parkwächter zu profilieren versucht, gar nicht weiter negativ auf. Zumindest nicht bei denen, die nicht mit ihm in der IT-Abteilung arbeiten müssen. Dass zudem der Küchenchef der Mensa chronisch cholerisch ist, und einer unserer Gärtner vor einiger Zeit einen Rasenmäher in der Schlossgräfte versenkt hat, passt da nur ins Bild. Die Welt ist ein Irrenhaus, und bei uns ist die Zentrale.
Halbwegs normal erscheint da nur Kollege Prof. HK, der am Montagmorgen noch pragmatisch feststellte: "Ich hab keinen Bock. Arbeit ist Mist, Mist ist das! Vor allem, wenn man von unfähigen Kollegen umgeben ist!". Wo er Recht hat, hat er Recht.
In diesem Sinne: Schönen Freitag!

8.5.14 22:32


Hm-Ta-Hm

Art der Umnachtung: Morgendliches Ganzkörper-Elend
Intensität der Umnachtung:
7
Ursprung der Umnachtung:
Aufstehen, wach sein, zu wenig Schlaf.
A
ngewandte Maßnahmen:
 2 Filter-Kaffee, MACHINE HEAD

Negative Nebenerscheinungen:
Der andauernde Regen macht depressiv.
Positive Nebenerscheinungen:
Es ist Freitag, das Wochenende also in Sicht
Bemerkungen:
Andauernder Regen erspart das Übergießen der Radieschen-, Kürbis-, Karotten-, Kartoffel- und Erdbeerpflanzen im Garten mit Wasser.
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In den fast unendlichen Tiefen unserer Bücherregale habe ich vorhin ein interessantes Exemplar ausfindig gemacht. Titel: "Sekten und religionsähnliche Sondergemeinschaften der Gegenwart". Klingt zunächst interessant, war dann aber nach kurzem Überfliegen der Seiten doch nicht so besonders spannend. Hat mich dafür allerdings auf die Idee gebracht, doch selbst mal eine Sekte zu gründen und auf diese Weise schnell reich zu werden. Das Problem dabei wäre aber wohl, dass dieses Vorhaben mit einem gewissen Arbeitsaufwand verbunden ist, den ich so ohne Weiteres nicht bereit bin auf mich zu nehmen.
Immerhin habe ich aber schon einen passenden Namen erdacht: "Hm-Ta-Hm" soll die Sekte heißen. Hm-Ta-Hm ist nämlich eine geheime Losungsformel einer altindischen Kaste, die mit diesem Ausspruch Hamster aus ihren Löchern lockt, um sie anschließend zu braten und zu verspeisen. Heutzutage könnte man mit dieser Formel wohl hoffentlich reiche Mitbürger anlocken, die Mitglied einer elitären religiösen Sondergemeinschaft werden möchten, und sich damit eine teure Mitgliedschaft bei mir erkaufen. Das müsste ich eigentlich ausprobieren. Viel schief gehen kann dabei nicht, höchstens, dass statt der Leute weiterhin nur Hamster angelockt werden. Aber die kann man dann immer noch gegen eine ordentliche Stange Geld an hippieeske Bauwagenbesitzer verkaufen...

23.5.14 09:03