Zentrum der Macht © Vereinigung zur Pflege der morgendlichen Umnachtung

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Umnachtung

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So sieht dat aus

Art der Umnachtung: Leichte Müdigkeit, Sauerstoffmangel,  solare Blendung führt zu teilweiser Blindheit
Intensität der Umnachtung:
7
Ursprung der Umnachtung:
Die frühen Arbeitszeiten
A
ngewandte Maßnahmen:
 3
 Filter-Kaffee, HAMMERFALL, THE HAUNTED, CANNIBAL CORPSE, WOLF, ACE FREHLEY, 2 Windmühlen
Negative Nebenerscheinungen:
General und Frau Chefin sind nicht da
Positive Nebenerscheinungen:
Heute ist Bergfest
Bemerkungen:
Weh dem, der zum Holz spricht: Wache auf! Und zum stummen Steine: Stehe auf!.

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Meine heutige Bemerkung habe ich dem aktuellen EMP-Katalog entnommen. Da gibt es ein hübsches Shirt zu kaufen, mit der Aufschrift: Ich hasse alle Menschen, Tiere und Pflanzen. Steine sind ok. Gehört wohl zur Grundausstattung von Misantropen. Ich brauch das allerdings eher nicht, ich rede selten mit Steinen und Holz, und komm mit den meisten Menschen, Tieren und Pflanzen gut klar. Wenn ich mal mit Gegenständen spreche, dann mit meinem Kaffee oder einem Wacholder.
Eigentlich wollte ich hier aber nur einen kurzen Überblick über die aktuelle lokale Situation geben.
Positive Dinge:
- es ist angenehm temperiert und man braucht nicht frieren
- es ist trotz Wiederbeginn des Lehrbetriebs noch nicht allzu stressig
- der Kaffee schmeckt gut
- es ist wolkig
Negative Dinge:
- es gibt momentan mehr Baustellen-bedingte Straßensperrungen als Telefonzellen in der Stadt
- allgemein sind die Straßen hier in einem schlechten Zustand
- meine bestellten Vinyls sind noch nicht da
- arbeiten kostet Zeit, die man besser für sinnvolle Tätigkeiten nutzen könnte
- meine Kaffeevorräte zuhause gehen zur Neige
- meine Lebensmittelvorräte gehen generell zur Neige
- Windows Media Player und mp3-Player wollen nicht so wie ich gerne will --> scheiß Digitalisierung
- ich habe keinen mobilen Plattenspieler fürs Auto
...das sollte für heute erst mal reichen.

3.9.14 11:33


Wolle

Art der Umnachtung: Antriebslosigkeit, Arbeitsscheuheit, Unkonzentriertheit
Intensität der Umnachtung:
6
Ursprung der Umnachtung:
Kaskadeneffekt
Angewandte Maßnahmen: 1 Pad-Cappuccino 2 Filter-Kaffee, Pflaumenmus
Negative Nebenerscheinungen: Terminliste wächst.

Positive Nebenerscheinungen:
Arbeit ist übersichtlich.
Bemerkungen:
Bringe deinem Kind Unsinn bei und du wirst dafür belohnt.
 

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Kennt ihr das auch? Man geht abends wirklich mal zeitig ins Bett, schläft auch soweit gut und wacht morgens frisch ausgeruht auf, voller Tatendrang und kaum abwarten zu können, aufzustehen. Nein? Ich auch nicht. Heute morgen hätte ich fast die Gelegenheit dazu gehabt, aber nutzte sie nicht. Stattdessen wachte ich mit Augen wie zugenäht auf, als hätte ich die Nacht durchgefeiert. Zu allem Überfluss hat sich auch noch unser Chef zu einem Besuch angemeldet und ich war gezwungen, sofort aufzustehen, um nicht ganz so spät zu erscheinen.

Ich versteh nicht, wo die ganze Müdigkeit herkommt. Wahrscheinlich handelt es sich um den sog. Kaskadeneffekt. Immer wieder ein Schüppchen drauf. Gut. Ich bin gestern auch für meine Verhältnisse viel Auto gefahren und musste mir das Elend einer ganz lieben und verwirrten Freundin anschauen und -hören. Das schlaucht schon. Abends habe ich allerdings noch den neuen Buttinette-Katalog studiert. Kann sein, dass mich heute Nacht unterbewusst die Wolle verfolgt hat. Keine Ahnung. Die letzten Tage waren allerdings auch nicht ohne. Es ist Ernte- und Einkochzeit. Zur großen Erfreunis meiner lieben Mitmenschen wurde in unserer Küche eine mittelgroße Serie an Apfelmus, Apfelgelee und Pflaumenmus aufgelegt. Scheint auch alles recht gut gelungen zu sein. Schlaucht natürlich, so etwas zu produzieren - angefangen mit dem Pflücken, über das Waschen und Schneiden der Früchte, bis hin zum Einweichen, Kochen und Abfüllen der heißen Masse und ordentlichen Verschließen der Gläser – inklusive natürlich der Finger verbrennen. Das gehört dazu. Von den Terminen mit Behörden und Ärzten, die es einzuhalten gilt, fang ich hier jetzt nicht noch an. Und nun muss ich diesen Monat auch noch die Mülltonnen rechtzeitig an die Straße stellen. Soviel erst mal dazu.

Aber es gibt auch Erfreuliches. Meine Erziehungsmethoden scheinen langsam zu fruchten. Mein dreijähriges Monster hat nun endlich entsprechendes Verhalten in der KiTa an den Tag gelegt. In der Mittagsruhe hat es sich heimlich an den im Schlafraum befindlichen leise Entspannungsmusik abspielenden CD-Player geschlichen und ohne Vorwarnung den Lautstärkeregler in die richtige Richtung gedreht. Gut gemacht, kleines Monster. Die Erzieherinnen fanden es nicht so nett, obwohl es die anderen zwölf schlafenden Kinder anscheinend nicht störte. Ich werde mich bemühen, sie weiterhin in die richtige Richtung lenken.

So. Meine richtige Richtung ist jetzt erst mal, die übersichtliche Arbeit zu erledigen und ordentlich zu verteilen. In diesem Sinne wünsche ich euch auch einen schönen Rest-Arbeitstag.

4.9.14 11:00


Geflügelwurst, Fisch und Steaks

Art der Umnachtung: Faulheit (das von Müdigkeit inspirierte Sitzfleisch hat eine stärkere Erdanziehungskraft, als die Motivation aufzustehen sein könnte).
Intensität der Umnachtung:
4
Ursprung der Umnachtung:
Der Wecker, gestrige Buchschleppereien
A
ngewandte Maßnahmen:
 3
 Filter-Kaffee, WOLF, SOLSTAFIR, ACE FREHLEY, SCORPION CHILD, 1 Brötchen
Negative Nebenerscheinungen:
Wie immer freitags: nervige Hochzeitsvögel vorm Bürofenster
Positive Nebenerscheinungen:
Die Krawatte beeinträchtigt den Kaffeekonsum in keinster Weise.
Bemerkungen:
Schwarze Kleider passen besser zu schwarzen Schuhen wie blaue Kleider. Miniröcke passen aber am besten.

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Monographische Online-Publikationen sind eine relativ moderne Form von Literatur, nichtsdestotrotz können solche Veröffentlichungen durchaus interessant sein. Auf der Suche nach irgendwas (weiß gar nicht mehr genau was) bin ich im Internetz über die Geschichte einer Altherren-Truppe gestoßen, deren Hobby das Steak-Essen ist. Größter Steak-Esser ist dabei wohl Uwe, der an einem Mittag ein leckeres 1000g-Steak mit ordentlich Zwiebeln und Pommes als Beilage geschafft hat. Sehr interessant, sowas muss für die Nachwelt natürlich festgehalten und veröffentlicht werden.
Was mich dann gleich zu Uwes Mittagstisch bzw. unserer Mensa führt, die wohl aktuell ein neues Tierwaren-Präsentationsmodell testet. Dabei werden die morgendlichen und abendlichen Wurstwaren nach Tieren getrennt Büfett-technisch präsentiert. Eine Abteilung Geflügelwurst, eine Abteilung Wurstwaren vom Rind, einmal Schweinewurst und einmal Sonstiges (Pferd, Strauß und ähnliches). Grund dafür ist offensichtlich die Globalisierung und Internationalisierung, die auch vor der Kundschaft in der Mensa nicht halt macht. Mohamine-Attinuke und Yagmus-Yesim möchten andere Wurst essen als Dirk-Josef und Johanna-Elisabeth. So weit so gut, aber ich hoffe zumindest, dass solche Unterteilungen nicht auch für Gemüse oder Sättigungsbeilagen eingeführt werden. Etwa eigene Behältnisse für rote, gelbe, grüne oder schwarze Paprika, oder verschiedene Warmhaltepötte für Kartoffeln, die tief aus der Erde kommen und solche, die nach Mekka ausgerichtet aufgewachsen sind. Dazu Zwiebeln, die in blau-weißen, gelb-schwarzen oder rot-weißen Pflanztöpfen groß  geworden sind. Die muss man natürlich auch unterscheiden, da sich die Farbe der Pflanztöpfe auf den Geschmack auswirkt.
Ich bin da allerdings nicht sehr wählerisch und werde gleich lecker Seelachs essen gehen. Dabei ist mir egal, ob der aus der Nordsee, aus dem Roten Meer oder aus dem Nordpolarmeer kommt. Hauptsache, er schmeckt.
Guten Appetit!

5.9.14 10:52


StVergAbbG

Art der Umnachtung: *gähn*
Intensität der Umnachtung:
3
Ursprung der Umnachtung:
Vollmond, Ansteckung durch Gähn-Kollegin gegenüber
Angewandte Maßnahmen:
 3
 Filter-Kaffee, Sauerstoffzufuhr, ASTRAL DOORS, INCITE, IN FLAMES, HAMMERFALL, THE HAUNTED, SOLSTAFIR, CANNIBAL CORPSE
Negative Nebenerscheinungen:
Es ist Dienstag
Positive Nebenerscheinungen:
Keine nervigen Gewerkschaftler heute bislang
Bemerkungen:
ÖDP-Wähler Klaus-Günther W. hat sich schon vor 19 Jahren über "Zombi Holocaust" bzw. "La Regina dei Cannibali" beschwert.

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Dauert leider noch ein paar Tage, bis das neue Meisterwerk der Florida-Kannibalen erscheint. Aber ich freu mich schon drauf. Das neue Lied auf dem aktuellen RH-Sampler tönt sehr schön. Und die anderen Alben hab ich ja auch alle. Allerdings muss ich noch rausfinden, ob das neue Ding in Deutschland wieder mit einem geänderten entschärften Cover erscheint. Falls ja, wird wohl wieder eine Auslandsbestellung nötig. Oder ein Vor-Ort-Kauf bei einem der üblichen Händler, die die unzensierte internationale Version anbieten.
W-LAN-Elektrosmog scheint übrigens schlecht für die hiesige Flora zu sein. Mein Kaktus neben dem W-LAN-Stromkasten lässt die Platykladien etwas hängen und wächst nicht mehr nach oben, sondern verbreitet sich auf Fußboden-Höhe, seitdem im Büro W-LAN installiert ist. Hm. Zumindest ich selbst merke bislang noch keine Beeinträchtigung. Umnachtung ist so wie immer, für einen Dienstag heute sogar recht wenig. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich mich heute im Gegensatz zu gestern noch nicht mit dem StVergAbbG beschäftigt hab. Das werde ich gleich mal nachholen...

9.9.14 11:13


Einkauf

Art der Umnachtung: Allgemeine Schwachheit, verschwommenes Sehen.
Intensität der Umnachtung: 6
Ursprung der Umnachtung:
Nächtliche Schaukelstuhlaktionen.
Angewandte Maßnahmen:
 1 Pad-Kaffee, 1
 Filter-Kaffee, Mitbewohnerin wecken. 
Negative Nebenerscheinungen: Wochenplan ist voll bis oben hin.
Positive Nebenerscheinungen: Arbeit für heute scheint bald geschafft zu sein.
Bemerkungen:
Fotos auf dem Smartphone zu sortieren und sichern kann eine zeitintensive Angelegenheit werden.

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Kennt ihr das auch? Man hat irgendwie schon den ganzen Tag zu kämpfen – mit Müdigkeit, mit Bauchrumpeln und etwas Übelkeit. Trotzdem zieht man sein Tagesprogramm durch. Der Höhepunkt wurde dann gestern ausgerechnet beim Einkaufen erreicht. Du bist gerade dabei, halbwegs fröhlich deinen Einkaufszettel abzuarbeiten, da erwischt dich eine besonders starke Welle und du brauchst zwischen der Tiefkühlkost und den Konservendosen aber mal ganz dringend ein Klo. Du reißt dich zusammen, steuerst schnurstracks auf die Kassen zu und hoffst, dass sich alles, was du noch benötigst, auf diesem Weg befindet. Glücklich, dass du eine Kasse gefunden hast, die halbwegs leer ist, legst du mit Schweißperlen auf deiner Stirn die Sachen auf das Band und hoffst, bald die Räumlichkeiten verlassen zu können. Da fängt doch die Kassiererin Smalltalk an! Smalltalk!!! Da du auf andere Sachen konzentriert bist, steigst du gar nicht groß darauf ein und siehst zu, dass du ganz schnell nach Hause kommst. Das hat wenigstens noch gut geklappt. Geschafft. Puh.

Blöderweise hatte ich meinem dreijährigen Monster versprochen, an diesem Nachmittage ein Schwimmbad aufzusuchen. Mit Übelkeit, Bauchschmerzen und etwas Scheißerei ist das eigentlich gar keine gute Idee. Ich hätte mich lieber auf der Couch mit einem Tee und einem Buch oder einer volksverdummenden Talkshow gesehen, aber meine Mitbewohnerin hätte das sowieso nicht zugelassen. Also, was sollte schon passieren? Und es passierte was. Zu meinem Erstaunen tat dieser Ausflug nicht nur der Kleenen, sondern sogar auch mir gut! Was zeigt uns das mal wieder? Nicht hängen lassen, sondern anpacken!

In diesem Sinne, packt euren Arbeitstag an!

 

16.9.14 10:17


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