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The History Of Edward The Head (Teil 1)

Art der Umnachtung: Ich bin ein umnächtigter Zombie.
Intensität der Umnachtung: 7
Ursprung der Umnachtung: Zombie-Montag
Angewandte Maßnahmen: 2 Zombiekaffee aus dem Vollzombieautomaten, 2 Zombiefilterkaffee, 3 Zombiezigaretten, Musik die eines Zombies würdig ist
Negative Nebenerscheinungen: Als Zombie ist man lichtscheu und das macht mir zu schaffen.
Positive Nebenerscheinungen: Zombiekaffee schmeckt hervorragend.
Bemerkungen: I'm just hanging around tonight, just watching films, I am on the Zombie Trip and brutal things I like - Zombie attack
_____________________________

Ich erinnere mich noch gut an den Tag an dem ich starb. Es war in einer lauen Sommernacht, als der Mond wie eine silbern schimmernde Sichel die Finsternis mit seinem weichen Licht durchschnitt.
Es war in einer Zeit, in der kein Mensch auch nur daran dachte, dass ein Imperium wie Rom erbaut werden würde, dass die Menschen riesenhafte Burgen bauen würden, dass man Automobile, Computer und Flugzeuge erfinden würde.
Die Erde war gerade erst am Erwachen. Ich bin sehr alt. Älter als die Zeit selbst. Denn ich bin beständig geblieben. Ich führe die Tradition fort, den grauenhaften Brauch über den die verfluchte Menschheit lacht und Gruselfilme dreht. Ihr alle werdet euch vorsehen müssen…

In besagter Nacht hörte ich hinter mir die Resonanz der Klingen, die sich einen Weg durch das Dickicht kämpften, durch dass ich flüchtete. Sie waren hinter mir her.
Ich hatte den König bestohlen. Sein Gold, sein von den Göttern verfluchtes Schwert und… seine Tochter – sein einziges Kind. Ich war Hauptmann ihrer Wache gewesen und wir liebten uns. Schön wie die Nacht war sie. Und ebenso wild wie ich.
Sie holten uns rasch ein. Es war zwecklos. Die Geschichtenschreiber berichteten später von einem Tristan und seinem Mädchen Isolde – lächerlich. Dies hier ist keine Liebesgeschichte, sondern die Geschichte von Blut und Hass.
Um es kurz zu machen. Wir wurden beide hingerichtet. In der Nacht, damit niemand den Tod der Prinzessin beobachten konnte. Man hieb mir den Kopf ab mit einer schweren verrosteten Axt. Ein wundervolles Geräusch… Ich schrie nicht, ich sagte nichts, bis auf den einen Satz, der sowohl an sie als auch an den Henker gerichtet war: „Wir sehen uns wieder!“

Ich bin das Grauen, das durch die Finsternis wandert. Ich bin die Angst in deinem Nacken. Ich bin die Nacht, der Mond und das Schwert.
Ich bin Edward The Head. Und ich werde dich finden…
11.5.09 07:47
 


bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Benjamin Breeg (11.5.09 11:02)
Sehr schön! Ich freu mich über die poetische Kreativität meines 1. Vorsitzenden, auch wenn ich da ein wenig widersprechen muss. Ich halte dich jedenfalls nicht für das Grauen und hab keine Angst, was aber wohl daran liegt, dass ich ja auch Zombie bin.


Edward The Head (11.5.09 11:13)
Benjamin, verdammt! Hör auf meine grausige Aura zu zerstören! Was sollen denn die Leser denken!
...



Benjamin Breeg (11.5.09 11:42)
Die Leser sind doch zum allergrößten Teil Menschen, die eh Angst vor dir und deiner grausigen Aura haben. Ich als Zombie hab da nun mal eine andere Sicht auf die Dinge bzw. in dem Fall auf dich.



Edward The Head (11.5.09 19:35)
Naja gut, okay.
Aber nicht, dass ich plötzlich unglaubwürdig wirke...


Benjamin Breeg (12.5.09 14:56)
...*aufTeil2wart* ...

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