Zentrum der Macht © Vereinigung zur Pflege der morgendlichen Umnachtung

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The History Of Edward The Head (Teil 2)

Art der Umnachtung: Ich bin ein umnächtigter Zombie.
Intensität der Umnachtung: 5
Ursprung der Umnachtung: Zombie-Dienstag
Angewandte Maßnahmen: 2 Zombiekaffee aus dem Vollzombieautomaten, 4 Zombiefilterkaffee, 5 Zombiezigaretten, Musik die eines Zombies würdig ist, Frischluft (unter solarbedingten Qualen)
Negative Nebenerscheinungen: Der Zombie möchte nur ungern morgens aufstehen und das macht ihm neben der solaren Belastung zu schaffen.
Positive Nebenerscheinungen: Zombiekaffee schmeckt wie immer hervorragend.
Bemerkungen: Feel the pain and let it go... into the cold of the night, where we dwell, where we will sacrifice your soul!
____________________________________________________

Nach dem Vollzug der Enthauptung wurden unsere Körper verbrannt. Ich stand von ferne und betrachtete das Feuer voller Hass und doch voller Vorfreude auf meine Rache.

Der Geist meiner Prinzessin entwich ihrem leblosen Körper und stieg mit dem stinkenden Rauch hinauf in die Kronen der Bäume. Ich rief nach ihr, doch sie hörte mich nicht und floh in Angst, weit um die Welt. Ich habe sie niemals wieder gesehen. Aber ich bin sicher, dass wir uns irgendwann treffen werden. Ich habe mich verändert in all den Jahren. Vielleicht haben wir uns nur verpasst...

In der Nacht zum nächsten Neumond erschien ich in Gestalt eines schwarzen Wolfes im Schlafgemach des Königs. Als ich mein Geheul anstimmte, erwachte er – zu Tode erschrocken. Ich sprang in Richtung seines Lagers und landete in Gestalt eines gesichtslosen, großen Kriegers, gehüllt in einen langen schwarzen Mantel, neben dem Kopfende seines Bettes. Die Königin schrie, verstummte jedoch voller Angst, als ich meine Axt erhob. "Ihr werdet dafür büßen, was Ihr Eurer Tochter angetan habt, Scheusal!", hörte ich mich mit tiefer Stimme flüstern. Es gefiel mir und ich genoss den Moment, alsdann brach ich in schauriges Gelächter aus. Das Fenster öffnete sich und schlug vom Sturm gepeitscht gegen die Wand. Ich tötete den König und ließ seine Gattin weinend und klagend zurück.
Ich schritt durch die düsteren Korridore des Palastes und sah aus den Augenwinkeln, wie die wachhabenden Soldaten, sich vor dem Atem des Todes fürchtend, zurückwichen und wimmerten. Ich stahl den weißen Hengst des Königs und ritt hinaus in die Nacht.

Ich hatte meine Rache vollendet. Doch ich hatte die Leidenschaft des Tötens geschmeckt. Ich hatte Blut geleckt und bemerkt, dass niemand mich aufhalten konnte.
Ich schlug das schweißüberströmte Pferd, bis es erschöpft zusammenbrach und trank mich satt an seinem Blut. Benebelt und überwältigt schwelgte ich im Triumph meines Horrors, ließ den schwarzen Mantel fallen, der in Fetzen an meiner Gestalt herabhing und verschwand körperlos mit der Finsternis im Nirgendwo.
Bis die Nacht wieder anbrechen würde...
12.5.09 10:48
 


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Benjamin Breeg (13.5.09 11:51)
Erhöhter Koffein- und Nikotin-Bedarf, wie mir auffällt.
Davon abgesehen nach wie vor schön geschriebene und interessante Geschichte.


Edward The Head (13.5.09 15:50)
STIRB FEIND!!!
*GROAR*


Benjamin Breeg (13.5.09 16:03)
Geht nicht, ich bin unsterblich!


Edward The Head (14.5.09 10:59)
:-P
XD

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