Zentrum der Macht © Vereinigung zur Pflege der morgendlichen Umnachtung

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The History Of Edward The Head (Teil 3)

Art der Umnachtung: Ich bin ein umnächtigter Zombie.
Intensität der Umnachtung: 6
Ursprung der Umnachtung: Zombie-Mittwoch
Angewandte Maßnahmen: 1 Zombiekaffee aus dem Vollzombieautomaten, 4 Zombiefilterkaffee, 3 Zombiezigaretten, Musik die eines Zombies würdig ist, intensive Betrachtung des eigenen Zombiekörpers von innen durch Versiegelung und Imprägnierung (die Sonne ist das Feuer!!) der Augenklappen
Negative Nebenerscheinungen: Der Zombie hat verschlafen und ist ermüdet von der Hetze.
Positive Nebenerscheinungen: Zombiekaffee ist die Rettung der Verlorenen.
Bemerkungen: Ich hatte eine wichtige Erkenntnis: Vollzeit-Zombies sind keine Arbeitnehmer. Was soll ich jetzt bloß tun?!?!
____________________________________________________


Ruhelos strich derzeit des Nachts durch Wälder und Siedlungen, riss Wild und stahl Vieh, um mich zu sättigen am Blut der prallen Kadaver. Doch ich konnte mich damit nicht zufrieden stellen. Zu sehr brannten der Hass und das Verlangen in mir.
Ich begann, mich in enger bewohnten Gegenden aufzuhalten, doch irgendetwas hielt mich weiterhin zurück. Ich war kein bisschen Mensch. Ich war tot, und doch lebendig. Ich konnte tun was ich wollte. Wesen wie ich kannten keine Gnade. Was hielt mich trotzdem zurück?

Ich hatte keine Furcht davor, mich selbst zu erniedrigen. Ich hatte keine Furcht, von den Menschen gemieden zu werden – ich lebte allein, im Verborgenen. Ich konnte jede Gestalt annehmen, doch ich entschied mich gegen die Tarnung und für das Exil. Es machte keinen Unterschied für mich. Ich würde immer ein Ausgestoßener bleiben, solange ich lebte. Oder nicht lebte. Ich war anders. Und ich hatte Durst.

Eines Nachts strich ich durch eine Stadt, fern meiner Heimat, in einem anderen Königreich. Ich hörte Stimmen in einer düsteren Gasse. Ich vernahm einen Schrei, rasche Schritte und dann nichts als Stille. Lautlos eilte ich durch die Nacht. Dann sah ich es. Eine Frau lag am Rande der Gasse, tot, erstochen mit dem Messer, dass noch in ihrem Rücken steckte. Ich spürte, wie das Feuer in mir brannte und auszubrechen drohte. Ich beugte mich über den Leichnam, der noch warm war, schlug meine Zähne in ihren Hals und erhielt den lieblichen Geschmack. Umsonst. Es kostete nichts, nicht einmal Überwindung, ich tat, wozu ich bestimmt war.

In der nächsten Nacht tötete ich mein Opfer selbst. Und ich genoss seine Schreie!

13.5.09 08:15
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Benjamin Breeg (15.5.09 09:28)
Wäre ich ein Mensch, würde ich jetzt Angst bekommen. Aber zum Glück bin ich ja ebenfalls ein blutrünstiger Zombie.


Edward The Head (15.5.09 17:34)
Verdammt, eigentlich wollte ich jeden Tag einen machen. Also 5 Stück insgesamt.
Aber hab's nicht geschafft.


Benjamin Breeg (15.5.09 17:49)
Kein Problem, wird Themenwoche halt verlängert, oder du schreibst heute/morgen noch was.

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