Zentrum der Macht © Vereinigung zur Pflege der morgendlichen Umnachtung

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Ein Tag im Leben einer Ephemeroptera

Art der Umnachtung: Mittelschwere Müdigkeit, schwere Verpeiltheit, Cerebrum inkl. Synapsen überwiegend noch nicht betriebsbereit
Intensität der Umnachtung: 7
Ursprung der Umnachtung: Schlaf- und Koffeinmangel, Gesellschaftsdefizit am Sonntag

A
ngewandte Maßnahmen: IRON MAIDEN während der Autofahrt, sonst noch nix. Ich bin froh, dass ich im Büro angekommen bin, und muss mich erst mal komplett sortieren, da ist noch nix mit Maßnahmen.
Negative Nebenerscheinungen: Ich brauche dringend Kaffee und finde keinen.
Positive Nebenerscheinungen: Ziemlich ruhig hier heute. Und das Wetter ist auch gut, da sonnenfrei.

Bemerkungen: DIO taugt als Einschlafhilfe nicht wirklich, wobei ich aber eh nicht müde war und jede andere Musik wahrscheinlich als Einschlafhilfe nicht besser gewesen wäre.
______________________________________________________

07.06 Uhr: Nachdem ich eben am Ufer der Schlossgräfte aus meiner Larvenhaut geschlüpft  bin sehe ich zum ersten Mal die Außenwelt. Zum Glück ist es ohne Sonnenschein recht dunkel, die Sonne blendet mich nicht, es ist trocken und ich orientiere mich erst mal.
07.47 Uhr: Ich habe einen geschützten Platz unter einer Eiche gefunden. Als Subimago häute ich mich noch einmal, um dann ein ausgewachsener Imago zu sein.
08.33 Uhr: Ich bin auf der Flucht vor einer Dohle, die mich fressen will.
09.04 Uhr: Ich sehe ein offenes Fenster und fliege in ein riesiges Büro, wo offensichtlich umnachtete Menschen sitzen und versuchen, arbeitsfähig zu werden. Motivierte Aktivität sieht anders aus. Ich erkunde die Räume.
11.24 Uhr: Ich umschwirre die Köpfe der anwesenden Menschen. Sie sind genervt, aber mental und körperlich noch nicht in der Lage, mir irgendwas anzutun. Etwas später werde ich selbst von einem Struppensis Struppensis gejagt.
11.31 Uhr: Auf der Flucht vor der Struppensis Struppensis verstecke ich mich in einem kleinen Bassin, das mit einer warmen, schwarzen Flüssigkeit gefüllt ist.
11.33 Uhr: Einer der umnachteten Menschen nimmt das Bassin und schluckt die Flüssigkeit inklusive meiner Wenigkeit runter. Es wird dunkel um mich rum. Und eng. Und irgendeine ziemlich unangenehme Flüssigkeit berührt mich, nimmt Besitz von mir und zerstört mich jämmerlich. Damit endet mein kurzes Leben.

Nachtrag: Der Mensch (oder ist das gar kein Mensch?) wundert sich über seinen komischen Mageninhalt, fällt ins Koma, und muss per Telepathie von seinem ersten Vorsitzenden wieder erweckt werden.

22.6.09 09:06
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Edward The Head (22.6.09 11:38)
*beschwör*
Immer vorher in die Tasse gucken, Ben...
*kopfschüttel*


Benjamin Breeg (22.6.09 11:40)
*aufwach*
Danke fürs Wiedererwecken.
Ist schwierig, in eine Tasse zu gucken, wenn man die Augen nicht offenhalten kann... ;-)


Edward The Head (22.6.09 14:46)
Stimmt natürlich auch wieder...
Dann nimm halt nicht so große Schlucke.


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