Zentrum der Macht © Vereinigung zur Pflege der morgendlichen Umnachtung

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Ein Tag im Leben eines Manowar-Bassisten

Art der Umnachtung: Leichte Müdigkeit, üblicher Hirnnebel, gewohnte Sichtprobleme
Intensität der Umnachtung: 4
Ursprung der Umnachtung: Kaffeedefizit, Vitaminmangel, direkte Sonneneinstrahlung
Angewandte Maßnahmen: 3 Filterkaffee, 1 gemütliche Autofahrt, akustische Umnachtungsverscheuchung mit SODOM, SAXON, SLAYER.
Negative Nebenerscheinungen: Da will ich mal jemanden anrufen und dann ist kein Mensch da.
Positive Nebenerscheinungen: ETH ist wieder da.
Bemerkungen:
Ein-Mumifizierungen von 1-Euro-Jobbern (oder neudeutsch Plus-Jobbern) werden von Personalchefs nicht gerne gesehen.
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05.55 Uhr - Wie immer weckt mich mein innerer Wecker pünktlich um 5 Minuten vor sechs und ich bin gleich wach, fit und einsatzfähig. Neben mir im Bett erblicke ich 2 Pleasure Slaves. Wohl noch Überbleibsel von der True-Warrior-Party letzte Nacht.
05.57 Uhr - Nachdem ich die beiden geweckt beginnt der Tag für mich mit Fellatio.
06.13 Uhr - Gut gelaunt und zufrieden klettere ich aus dem Bett und orientiere mich Richtung Klo. Nach dem morgendlichen Bierschiss gibt es eine ausführliche Dusche.
06.31 Uhr - Mein stählerner Astralkörper und meine Warrior-Frisur brauchen besondere Pflege, so dass ich sie gründlich mit Körperpflege-Produkten verwöhne.
06.58 Uhr - Ich begebe mich zum Frühstückstisch, wo mir meine Hausdame Chantal schon das Frühstück zubereitet hat. Es gibt rohen Schinken, Spiegeleier und ein blutiges Steak. Dazu deutsches Dosenbier.
07.07 Uhr - Während des Essens dröhnt "Triumph Of Steel" mit 120 db aus den Küchenlautsprechern. Frühstückslektüre sind die BILD-Zeitung, die "Heavy oder was?" und der "Playboy".
07.41 Uhr – Ich telefoniere mit meinen Kumpels Eric Adams und Ted Nugent. Wir verabreden uns zu einer gemeinsamen morgendlichen Bärenjagd in meinem Revier am Mississippi.
07.50 Uhr – Ich entere meinen Helikopter und fliege die 200 Meilen zum Jagdrevier rüber. Während des Flugs dröhnt "Louder Than Hell" aus den Lautsprechern, und mit der Bordkanone erschieße ich ein paar Poser, die mir unangenehm auffallen. Ansonsten verläuft der Flug recht ereignislos.
09.04 Uhr – Ich begrüße Eric und Ted am Eingang meines Parks. Wir kippen zusammen eine Dose Bier, anschließend nehmen Eric und ich unsere Kampfschwerter und Ted sein Maschinengewehr und wir gehen auf die Suche nach Grizzlys.
10.00 Uhr – Ted hat einen erwischt. Ich gehe hin, ziehe ihm das Fell ab und bastel mir an Ort und Stelle einen Lendenschurz aus dem Fell. Auf den Erfolg gibt es erst mal eine weitere Runde Dosenbier.
11.03 Uhr – Leider erwischen wir sonst keinen Bären mehr, Eric und ich haben allerdings noch ein paar Maulwürfe und Kaninchen mit unseren Schwertern geviertelt und auch gleich auf unserm mitgebrachten Einweg-Grill geröstet und anschließend verspeist.
11.17 Uhr – Wir trennen uns am Eingang wieder und vereinbaren eine neue Jagdrunde in der kommenden Woche. Nach einem kräftigen Schluck Whiskey erklimme ich erneut meinen Helikopter und fliege zurück zu meiner Villa. Der Flug ist ziemlich unspektakulär.
12.10 Uhr – Ich bin wieder zuhause und begebe mich ins Esszimmer, wo bereits Chantal mit dem Mittagessen auf mich wartet. Es gibt Steaks, Spareribs und Blutwurst.
12.42 Uhr – Nachdem ich aufgegessen, die Knochen abgenagt, laut gerülpst und mit einem vierfachen Whiskey nachgespült habe rufe ich Scott an. Er hält gerade eine Autogrammstunde für uns im örtlichen Wal-Mart ab und verspricht mir, zwei dort anwesende Chicks, die geil auf mich sind, zu mir zu schicken.
12.48 Uhr – Ich begebe mich an meinen Swimming Pool und warte auf die beiden. Währenddessen rauche ich genüsslich eine Havanna.
13.01 Uhr –  Ah, da sind die beiden ja. Und sie sehen auch sehr gut aus. *freu*
13.03 Uhr – Zu dritt vergnügen wir uns ausgiebig im und am Pool, dabei ziehen wir uns 4 Flaschen Schampus rein.
14.44 Uhr – Chantal stört unsere Dreisamkeit, es gibt ein dringendes Telefongespräch für mich. Ich bin nicht sehr begeistert, folge ihr aber in mein Arbeitszimmer.
14.49 Uhr – Ich gehe ran und am anderen Ende der Leitung meldet sich Götz Kühnemund. Er fragt, ob ich nicht Lust auf ein kleines Interview habe, in seiner Postille sind noch 2 Seiten frei. Ich willige ein, ein bisschen Promo kann ja nie schaden.
15.08 Uhr - Leicht angedudelt wie ich schon bin erzähle ich ihm, dass wir die größten sind, unser neues Album eh das beste wird, und dass ich für den Metal sterben würde. Er selbst erzählt mir daraufhin, dass er lieber für den Metal lebt. Ha, elendiger Poser der. Wenn ich den das nächste Mal treffe hau ich ihm eine rein. Ein wenig sauer beende ich das Interview vorzeitig.
15.15 Uhr - Ich gehe zurück zum Pool und kümmere mich noch ein wenig um die beiden Schnecken.
15.48 Uhr - Während des Körperflüssigkeitenaustauschs kommen mir einige gute Songideen. Ich schmeiße die beiden raus und bestelle Eric, Karl und Scott in mein Homestudio, um die Ideen gleich vernünftig aufzunehmen. Das neue Album wird der Hammer!
16.07 Uhr - Die drei sind ziemlich schnell da, und gemeinsam nehmen wir einige Riffs und akustisch-orchestrale Interludes auf. Gesang ist nicht dabei.
18.00 Uhr - Mein Manager ruft an, wir sollen zu einem kurzen Promo-Auftritt ins "Metal's Heaven" kommen. Wir ziehen unsere Felle an, nehmen die Schwerter und schwingen uns auf unsere Harleys. Nach kurzer Fahrt sind wir am Ziel.
18.21 Uhr - Wir schreiben Autogramme, signieren Fotos und trinken einige Dosen Bier.
19.04 Uhr - Nach dem wir uns mit Schweinebraten gestärkt haben, kommt der Besitzer des Ladens auf die Idee, dass wir doch auch noch auf die Bühe klettern und ein paar Songs spielen sollen.
19.07 Uhr - Gesagt, getan. Mit dem schäbigen Equipment des Lokals (alles viel zu leise!) entern wir die Bühne und ich beginne mit einem 45-minütigen Basssolo. Danach folgen zwei extended-Versionen von "Warriors Of The World United" und "The Crown And The Ring".
20.33 Uhr - Nach einer kurzen Bierpause spiele ich ein zweites Basssolo, diesmal 47 Minuten lang. Die Fans sind begeistert.
21.45 Uhr - Nachdem wir gemeinsam noch "Black Wind, Fire And Steel" gespielt haben, sind die Fans begeistert. Ich brauche aber erst mal meine Ruhe und sehe mir das "heute-journal" auf ZDF an. Die anderen drei lassen sich ausgiebig feiern.
22.12 Uhr - Wir suchen uns aus dem Publikum 5 leckere Sisters of Metal aus.
22.18 Uhr - Gemeinsam mit ihnen verziehen wir uns in den Backstage-Raum und lassen uns nach dem anstrengenden Auftritt von den Chicks verwöhnen. Hach, das tut gut.
23.26 Uhr - Es ist langsam spät. Morgen wird wieder ein anstrengender Tag. Wir beenden die Backstage-Orgie.
23.33 Uhr - Ich schwinge mich auf meine Harley und fahre nach Hause.
23.51 Uhr - Ich springe noch kurz unter die Dusche und verschwinde dann im Bett, wo noch die beiden Schnecken von letzter Nacht auf mich warten. Mit denen lässt sich doch sicher auch noch was anstellen...

24.6.09 10:16
 


bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Edward The Head (24.6.09 11:05)
Köstlich! Ausgesprochen köstlich!!



Benjamin Breeg (24.6.09 11:39)
Freut mich, dass es dem 1. Vorsitzenden gefällt.


Edward The Head (24.6.09 13:41)
Aber du weißt doch, dass du manowar nicht GROSS schreiben sollst!


Benjamin Breeg (24.6.09 14:15)
Manowar auch? Ich weiß, dass ich pink floooyd nicht groß schreiben soll...
Naja, dir zuliebe änder ich es aber.


Edward The Head (25.6.09 10:40)
Das hatten wir doch schon mal, Ben...


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