Zentrum der Macht © Vereinigung zur Pflege der morgendlichen Umnachtung

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Ein Tag im Leben eines Büro-PCs

Art der Umnachtung: Ein wenig Müdigkeit, ein wenig Planlosigkeit, Demotivation, Freitags-Gefühl
Intensität der Umnachtung: 3
Ursprung der Umnachtung: Sonnenlicht
Angewandte Maßnahmen: 4 Filterkaffee, morgendlicher Ohrgasmus mit SLAYER, SAXON, AC/DC
Negative Nebenerscheinungen: Fehlende Motivation
Positive Nebenerscheinungen: Ich hab es heute ziemlich ruhig im Büro.
Bemerkungen:
Morgen Früh muss ich schon um 3 Uhr aufstehen.
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05.55 Uhr - Es ist Donnerstag, also Arbeitstag, und meine Seele stellt sich schon mal darauf ein, dass ich heute wieder arbeiten muss. Noch bin ich aber nicht richtig wach, sondern stehe nur auf Abruf zur Verfügung.
07.21 Uhr - *schreck* Ah, es geht los. Mein großer Lust-Knopf wurde betätigt und feurige Energie durchfließt mich, erweckt meine Synapsen, mein Cerebrum und meine weiteren Organe zum Leben. Benjamin Breeg hat mich in Betrieb genommen. Bis zum späten Nachmittag werde ich wohl kaum noch Zeit zum Erholen haben *schwitz*
07.27 Uhr - Die Programme Outlook, B.I.S. und Bibliotheca wurden aktiviert, ich kann also mein elektronisches frühmogendliches Frühstück einnehmen. BB hat sich am System angemeldet und ist jetzt offiziell im Dienst. Zum Glück hat er mir eine Kopie von Edward The Heads Kopf als Desktophintergrund eingebaut (der sogenannte "ETH-Schrein" ), so dass ich ihn durch ETHs Augen beobachten kann. Er sieht ziemlich zerknittert und umnachtet aus *fiesgrins*
07.45 Uhr - Nachdem BB kurz weg war ist er jetzt wieder da, mit einer Tasse Kaffee in der Hand. Mir gibt er nix ab, was aber wohl besser ist, Flüssigkeit schadet meinen Nerven.
07.55 Uhr - Zum Glück habe ich eine Sonnenbrille auf, so dass mich das helle Bürolicht nicht ganz so stört, und ich mich zumindest dahingehend ein wenig entspannen kann.
08.00 Uhr - BB vergewaltigt mich, indem er durch mich gleich mehrere Seiten im Internet frequentiert, begutachtet, kommentiert und eloquente Nachrichten hinterlässt. Zumindest hat er eine schnelle Schreibtechnik, dass sich die ganzen Prozeduren nicht unnötig in die Länge ziehen.
09.10 Uhr - Nachdem er Kaffee nachgeholt hat, versende ich in seinem Auftrag E-Mails. Das ist ein wenig lästig, denn das kribbelt immer so in meinem Schwanz. *brrr* Eingehende Mails sind da angenehmer.
09.25 Uhr - BB beschäftigt sich mit Akten und gönnt mir eine Ruhepause. Leider kann ich in dieser Ruhephase kein eigenes Beruhigungsprogramm, bekannt als "Bildschirmschoner", abspielen, sondern muss mit dem von den Diktatoren im Rechenzentrum aufoktroierten schwarzen Balken vorlieb nehmen. Naja, schwarz ist ja eine schöne Farbe. *sichzurRuhebegeb*
11.00 Uhr - BB braucht mich wieder und weckt mich. Er klickt und tippt wild auf meinen äußeren Eingabeteilen herum, aber das ist ja ganz in Ordnung. Ich sehe das als liebevolle Streicheleinheiten an, schließlich ist es ja der Sinn meines Lebens, dass er auf mir und an mir rumspielt und dass ich ihn bei seiner Arbeit unterstütze.
12.10 Uhr - Nachdem ich diverse Eingaben von ihm weiterverarbeitet und verdaut habe, begibt er sich zum Mittagessen und entfernt sich. Ich lege mich wieder eine Zeit lang schlafen. *schnarch*
13.15 Uhr - Ich werde aus dem Schlaf gerissen und muss mich synaptisch wieder ans Internet ankoppeln. BB scheint einen hohen Kommunikationsbedarf zu haben.
13.33 Uhr - Die Verbindung ist wieder gekappt, jetzt tippt und klickt er auf mir rum. Ich lasse es über mich ergehen. Allerdings könnte er mich mal ein wenig waschen, mein Blick durch ETHs Augen ist ein bisschen durch eine Staubschicht getrübt. *BBrüg*
13.55 Uhr - BB gibt mir den Befehl, mein großes Geschäft zu erledigen. Ich scheiße ihm einige Zettel, bedruckt mit meinen Ausscheidungssekreten, auf dem Schreibtisch. Er ist zufrieden und reicht die Zettel an einen Kollegen weiter, der ebenfalls sehr zufrieden aussieht. Menschen sind scheinbar ziemlich einfach glücklich zu machen.
14.45 Uhr - Nachdem ich weitere Eingaben von ihm verdaut habe, begibt er sich mit seinen Kolleginnen zur Kaffeepause. Ich lege mich wieder etwas schlafen, unterbrochen wird mein Schlaf vom Kitzeln einer eingehenden Mail.
16.10 Uhr - BB aktiviert mich wieder, aber nur, um sich schon in seinen Feierabend zu verabschieden. Er verschließt meine Organe, meldet sich beim großen Diktator ab, und gibt mir den Auftrag, mich in die absolute Ruheposition zu versetzen. *freu* Diesen Auftrag führe ich natürlich gerne aus.
16.15 Uhr - Ich schlafe, bis mich wieder jemand weckt.

25.6.09 10:53
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Edward The Head (25.6.09 16:32)
>>das kribbelt immer so in meinem Schwanz<<
Ja nä, is klar...



Benjamin Breeg (25.6.09 17:53)

Du weißt doch, wie es mir vormittags so geht...


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