Zentrum der Macht © Vereinigung zur Pflege der morgendlichen Umnachtung

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Ein Tag im Leben eines Alkoholikers

Art der Umnachtung: Narkolepsie, Verwirrheit, Demotivation
Intensität der Umnachtung: 8
Ursprung der Umnachtung: Einzig und allein das Wochenende
Angewandte Maßnahmen: Koffeinzufuhr, Burger-Zufuhr, AC/DC, SLAYER, SAXON
Negative Nebenerscheinungen: Morgen hab ich Schlamo.
Positive Nebenerscheinungen: Das Wetter: nicht zu kalt, nicht zu hell, und trocken.
Bemerkungen:
Krombacher-Etikett-Fußball-Trikots gesucht. Rückennummer 1, 10 und 11
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08.00 Uhr - Scheiße, mein Kopf dröhnt, als würde er in einem riesigen Lautsprecher stecken, der gerade ANAAL NATHRAKH abspielt. Furchtbar. Wo bin ich überhaupt? Und was ist da so laut? *verwirrtist*
08.01 Uhr - Der Krach nervt. Ich mache mich auf die Suche nach der Ursache, und ich stelle fest, dass es mein Handy ist, das da klingelt. Geschwächt durch Sopor und schweren Perlschaden gehe ich ran, kann mich aber noch nicht wirklich klar ausdrücken. Es mangelt mir so früh am Tag an Eloquenz.
08.04 Uhr - Ich glaube, es ist mein Chef, der da anruft, und der wissen will, wieso ich nicht auf der Arbeit bin. Arbeit? Ich dachte, heute wäre Sonntag. Er behauptet aber, es ist Dienstag. Mist. Ich sage ihm, dass ich verschlafen habe und dass ich mich schnellstmöglich auf den Weg mache.
08.10 Uhr - Ich rolle es dem Bett, krieche ins Bad und setzt mich erst mal auf die Schüssel. Bierschiss am Morgen ist immer gut.
08.22 Uhr - Zum Duschen ist natürlich keine Zeit. Einmal kurz die Zähne überputzen (gegen die Fahne), dann zum Kühlschrank und ein doppelter Wacholder zum Wachwerden, und ab ins Auto und zum Büro.
09.04 Uhr - Ziemlich geschafft von den Anstrengungen des Tages erreiche ich mein Büro und begrüße die Kollegenschaft. Von den Idioten hat noch keiner Kaffee gekocht oder mir ein anderes Getränk fertig macht. Pah. Das kriegen die wieder.
09.15 Uhr - Ich frage mich, was ich überhaupt hier soll, und hole meine Bacardi-Flasche aus dem Schreibtisch. Lecker. Zwei große Kaffeetassen Bacardi (mit einem Spritzer Cola für die Farbe) später sind meine motorischen Fähigkeiten wieder voll einsatzfähig. Ich biete den Kollegen auch enen Drink an, aber sie wollen nicht. Selber schuld, hab ich was gespart, hehe.
09.33 Uhr - Ich hab keine Ahnung was ich hier soll. Die anderen machen Frühstückspause, aber ich habe gar keinen Hunger, nur noch etwas Brand von gestern. Verziehe mich mit meinem Flachmann in eine geschützte Ecke und schlafe ein, nachdem die Pulle leer ist.
10.15 Uhr - Ein Besucher findet mich und weckt mich unsanft. Ärgerlich rülpse ich ihn an, er erschreckt sich und verschwindet gleich wieder. Ich bin sauer, dass ich geweckt wurde, und gehe nachsehen, was die anderen so treiben.
10.33 Uhr - Keine Ahnung, was die da machen, aber ich habe keinen Bock mehr.
10.39 Uhr - Ich rufe beim Chef an und sage ihm, dass es mir nicht gut geht und ich zurück nach Hause fahre, um mich zu erholen. Ich hätte ein leichtes Ziehen im Schädel, was ja auch eigentlich stimmt.
11.15 Uhr - Ich erreiche den Getränkemarkt und lade erst mal drei Kisten Pils und eine Karton Bacardi ein. Scheiße, ist das Zeug teuer geworden. *grummel*
11.30 Uhr - Zuhause angekommen packe ich meine Einkäufe in den Keller respektive in den Kühlschrank und mache mir erst mal ein Bierchen auf.
11.35 Uhr - Im Fernsehen läuft nur Mist um diese Zeit. Um nicht völlig zu verblöden lege ich eine DVD aus meiner FSK-18-Abteilung in den DVD-Player und entspanne erst mal bei ein paar Bier und einem leckeren Bacardi.
13.45 Uhr - Wieso läuft hier der Fernseher? Mist, ich muss wohl eingeschlafen sein, und der DVD-Player sich abgestellt haben, nachdem der Film zu Ende war. Blöd, hab ich das Ende verpasst. Wobei die Handlung ja eigentlich eh nebensächlich war. Ich hole mir noch ein Bier.
14.20 Uhr - Ich gehe zu meinen Nachbarn runter. Die sind Rentner, haben also Zeit und sind zuhause. Frage, ob sie Lust auf eine Runde Kartenspielen haben. Haben sie *freu*
14.25 Uhr - Ich hole eine Kiste Bier und setze mich zu ihnen auf die Terrasse. Wir legen los und spielen Skat. Die finanziellen Einsätze sind hoch, ich muss ja Geld verdienen, um die bescheuerte Bierpreiserhöhung wieder auszugleichen.
17.45 Uhr - Die Kiste Bier ist leer (das meiste hab ich selbst getrunken) und unsere Runde damit beendet. Ich hab 25 Euro Gewinn gemacht und die beiden abgezogen, hehe. *fiesgrins*
17.55 Uhr - Ich bringe mein Leergut zur nächsten Pommesbude (Supermärkte und Getränkeläden sind für mich in meinem Zustand nicht mehr zu erreichen) und kaufe dort neues Bier ein. Auf dem Rückweg fällt mir ein, dass ich ja noch was im Keller stehen hab.
18.15 Uhr - Im Fernsehen läuft immer noch nix Gescheites, Ich beschließe, ins "Hohe Eck" zu gehen und mich mit Horst und Fridolin zu treffen.
18.50 Uhr - Seltsam, normaler Weise brauche ich nur 10 Minuten bis zur Pinte, heute hat es mindestens doppelt so lange gedauert. Liegt wohl daran, dass ich zu wenig Schnaps auf habe. Um das zu ändern, bestell ich mir gleich zur Begrüßung erst mal einen doppelten Bacardi.
19.10 Uhr - Horst und Fridolin sind eingetroffen und wir fangen an zu knobeln.
19.40 Uhr - Leider habe ich diesmal nicht so viel Glück, sondern bin am Verlieren. Mein Deckel sagt mir zudem, dass ich schon 9 Pils und 6 doppelte Bacardi verzehrt habe. Wird wohl ein teurer Abend...
21.20 Uhr - Bin jetzt bei 23 Pils und 10 Bacardi. Horst und Fridolin geht es nicht anders. Wir schaffen es nicht mehr, genau festzustellen, wer noch gewinnt und verliert, und beschließen, das Knobeln einzustellen und stattdessen schmutzige Lieder zu singen.
22.04 Uhr - Wir sind noch die einzigen Gäste in der Kneipe. Ich habe größere Motorik- und Gleichgewichtsprobleme beim Gang zur Toilette, aber ich fühle mich sehr gut. Ich beschließe, noch ein wenig zu bleiben.
23.33 Uhr - Hotte und Fritz sind völlig daneben und schaffen es nicht mehr, aufs Klo zu gehen. Außerdem hat Fridolins Frau eben angerufen und gefragt, wo er bleibt. Hat er gesagt, dsss er keine Ahnung hat, wo er überhaupt ist. Da war das Gespräch schnell beendet. *lach*
23.45 Uhr - Ein Taxi fährt vor und transportiert die beiden ab. Ich fahre nicht mit, ich habe es ja nicht weit zu Fuß.
23.55 Uhr - 94,50 Euro kostet mich mein Bierdeckel. Hm, hab ja eh kein Geld mitgenommen und lass es anschreiben. Mein Anschreibedeckel liegt schon bei über 300 Euro. Irgenwann sollte ich den mal bezahlen, sonst muss ich mir eine neue Kneipe suchen...
23.57 Uhr - Ich verabschiede mich vom Wirt und mache mich auf den Heimweg. Laufe zunächst in die falsche Richtung.
00.35 Uhr - Puh, bin endlich zuhause. Fühle mich ziemlich tot und falle direkt ins Bett. Denke dabei, dass morgen ja Samstag ist und ich ausschlafen kann...

28.6.09 11:45
 


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