Zentrum der Macht © Vereinigung zur Pflege der morgendlichen Umnachtung

Navigation

Startseite
Blog
Gästebuch
Archiv
Abonnieren

Umnachtung

Liste der Umnachteten
Mitglied werden!
Umnachtungsgrade
Administration
Bekanntmachungen
Eintragsformat
Themenwochen Polpnubbelmolch

Besucher-Statistik

Counter gratis
Der Polpnubbelmolch

Art der Umnachtung: grobes Elend
Intensität der Umnachtung: 7
Ursprung der Umnachtung: der unaufhaltsame Lauf dieser Welt
Angewandte Maßnahmen:
1 Kaffee (Vollautomat), ungezählte Tassen Kaffee aus der Senseo-Maschine (Schätzmenge liegt bei 20), RAINBOW, regelmäßige Nikotinzufuhr, kreatives Verzieren der Schreibtischunterlage mit Hilfe von Fingerabdrücken aus Stempeltinte, Zusammenscheißen von unfähigen Mitarbeitern (zumindest in Gedanken)
Negative Nebenerscheinungen: Arbeit
Positive Nebenerscheinungen: Ich muss nur noch heute Nachmittag durchhalten und dann beginnt für mich das verlängerte Wochenende.
Bemerkungen:
Ostfriesische Muschelschweine sehen ulkig aus.
________________________________________________

Der Polpnubbelmolch


Der Polpnubbelmolch ist ein äußerst pfiffiges Wesen aus der Familie der Säugetiere, welches der Gattung panthera angehört. Zwar gehört es zu den Großkatzen, kann jedoch jede beliebige Größe annehmen und somit auch sehr viel kleiner in Erscheinung treten als „gewöhnliche“ Großkatzen. Der Polpnubbelmolch kennzeichnet sich im Übrigen auch durch die Schwimmhäute zwischen seinen fünf Zehen an allen vier Pfoten. Vermutlich rührt daher das irreführende Suffix „-molch“.
Sein Erscheinungsbild ist an sich unverwechselbar, auch wenn er in seiner Umfang stark variiert (und das nicht nur innerhalb der Art, sondern er selbst ist auch in der Lage seine ihm eigene Größe zu verändern, wenn er das beabsichtigt), so macht ihn doch sein schwarzes Fell mit der giftgrünen Tigerscheckung zu einem einzigartigen Tier. Sein Kopf ähnelt dem eines Leoparden, während seine Ohren jedoch größer und spitz ausgerichtet sind, vergleichbar mit den Ohren eines Fenneks. Zudem kann bei ihm wie bei einem Unpaarhufer zwischen Fell und Langhaar unterschieden werden, so dass sich sagen lässt, dass letzteres ebenfalls grün gefärbt ist. In diesem Sinne besitzt er nicht den klassischen Schwanz einer Katze, sondern vielmehr einen Schweif sowie auch auf Hals und Genick eine Mähne mit Stirnlocke.
Der Polpnubbelmolch kann sich an viele Lebensräume anpassen, bevorzugt lebt er jedoch in den Gehirnen der Menschheit um im Verstand des Opfers eine umnachtungsähnliche Apathie hervorzurufen. Die ausgeschütteten Hormone, die beim Menschen auch die Lähmung hervorrufen, dienen ihm als Nahrungsmittel. Sie ermöglichen ihm sowohl die Wachstumsschübe, als auch das Schrumpfen seiner Erscheinung.
Der Polpnubbelmolch ist ein Einzelgänger. Er lebt niemals in Rudeln oder auch losen Familienverbänden sondern meidet vielmehr Seinesgleichen vehement. Zudem ist es für ihn auch gar nicht notwendig, sich mit seinen Artgenossen abzugeben, da er sich nicht im herkömmlichen Sinne paart. Seine Nachkommen sind Lebensformen reiner Energie, die er mit den aus den Menschenhirnen gewonnenen Hormonen versorgt, welche wiederum auch das Wachstum und die Formwandlung der Föten verursachen. Man könnte analog sagen, der Polpnubbelmolch ist ein eierlegendes Säugetier, da er zwar die Energiehäufungen auf bisher unbekannte Weise absondert, jedoch seine „Jungen“ über eine Drüse an seinem Hals versorgt. Diesen Vorgang kann man also, nach allem was wir bisher wissen, als Säugung der Jungen bezeichnen. Daher die Einordnung als Säugetier.
Sind die Energiewesen bereit, eine feste Gestalt anzunehmen, verlassen sie das „Nest“ und suchen sich ihr eigenes Opfer. Die Absonderung von Zöglingen ist keinem Geschlecht vorbehalten, denn der Polpnubbelmolch ist sozusagen geschlechtslos. Hat er ein besonders nahrhaftes und für seine Hypnose anfälliges Opfer gefunden, so kann er jederzeit eine Energiehäufung kreieren und aufziehen. Dies tut er ausschließlich zur Erhaltung seiner Art.
Obwohl er aufgrund seiner einzigartigen Nahrungsbeschaffung so gut wie keine natürlichen Feinde hat, ist es für ihn trotzdem notwendig, sich fortzupflanzen, da der Polpnubbelmolch nicht sehr alt wird. Mit jeder Formveränderung benötigt er mehr Nahrung um sich selbst am Leben zu erhalten, sogar, wenn er sich verkleinert. Die Formanpassung wiederum ist notwendig, um entweder auf Streifzug zu gehen und ein Opfer anzufallen oder aber um sich beim Finden eines geeigneten Lieferanten dessen Gehirnwindungen anzupassen, wo er sich anschließend niederlässt. Die Innenseite eines menschlichen Schädels betritt er meist durch den Gehörgang.
Sein Opfer ist meist chancenlos. Medikamente, die der Mensch aufgrund des Kopfschmerzes, der Lähmungserscheinungen oder der Amnesie einzunehmen pflegt, haben wenig Einfluss auf das Leben des Polpnubbelmolches, da diese zumeist nur die hervorgerufenen Symptome unterdrücken, nicht jedoch die Quelle des Unwohlseins bekämpfen. Diese Nachlässigkeit in der medizinischen Forschung führte zwangläufig auch dazu, dass der Polpnubbelmolch nicht nur unerkannt sondern zumeist auch unbekannt geblieben ist. Vielerorts ahnt man überhaupt nichts von seiner Existenz.
Die Bekämpfung des Polpnubbelmolches von Seiten der Menschheit ist demnach noch keine Gefahr für den Polpnubbelmolch und wird es aufgrund der hohen Einnahmen in der Pharmaindustrie wohl auch bleiben. Ein Interessenkonflikt würde den Geldsegen eindämmen und dazu sind die Industriellen nach wie vor nicht bereit. Damit sichern Sie dem Polpnubbelmolch sein ungefährdetes Fortbestehen.
Immerhin ist der Polpnubbelmolch so etwas wie ein Gründungsmitglied dieser Vereinigung. Zumindest wird er die Gründungsursache bleiben.

Abbildung eines ausgewachsenen Polpnubbelmolches

12.5.10 13:10
 


bisher 14 Kommentar(e)     TrackBack-URL


PNM geplagter Ben (12.5.10 13:25)
Sehr aufschlussreich und wissenschaftlich gut recherchiert und analysiert.
Respekt!


Edward The Head (12.5.10 13:34)
Nur das Beste für unseren Verein. Wie ihr es von mir gewohnt seid.
;-)


PNM geplagter Ben (12.5.10 13:47)
Ja, wir als Verein können stolz auf so einen ersten Vorsitzenden sein. ;-)


Edward The Head (12.5.10 16:14)
*erröt*


(13.5.10 11:39)
Sehr verwirrend so früh am morgen während der ersten Tase Kaffee....


Franky (13.5.10 11:40)
Letztes war von mir. Zu umnachtet. Namen vergessen.


Benjamin Breeg (13.5.10 12:01)
Gut, dass ich es gestern erst nach der 6. Tasse Kaffee gelesen hab. Und dass ich ETH ja generell ganz gut verstehe.

@Franky: Zu umnachtet ist immer gut.


Edward The Head (18.5.10 10:10)
Das ist Enzyklopädie-Deutsch. Ist doch nett.
:-D


Franky (18.5.10 11:14)
Jo, Enzyklopädie-Deutsch triffts aufn Punkt.
Klar, nett. Sehr cool geschrieben. Nur, da ich sowas in der Form sicher nicht zustandebringen würde tu ich mir entsprechend schwer es zu lesen. Sprich, es ist verwirrend. Vor allem früh am morgen.
Tröstlich ist allerdings daß sich die allermeisten Menschen noch schwerer tun würden Enzyklopädie-Deutsch zu lesen, hehe.


Benjamin Breeg (18.5.10 13:27)
Klar, dabby + GM und co. hätten hier gar keine Chance, hehe.


Edward The Head (19.5.10 11:50)
Meistens empfinde ich einen Text dann als gut, wenn der Durchschnittsbürger Probleme hat ihn zu lesen.
Zwar wird man immer wieder kritisiert, man könne doch auch verständlicher schreiben, aber warum sollte ich das tun, wenn mir der Stil gefällt und zudem noch die Umnachtung meiner Mitglieder steigert?!
Natürlich könnte ich platter schreiben, aber alles geben liegt mir eben.
*zwinker*

(Außerdem erwecke ich gern den Anschein besonders gelehrt zu sein.)

Höhö.

Boa, hör auf mit dabby. Der kann ja nicht mal seinen Namen schreiben...


Benjamin Breeg (19.5.10 14:23)
Jo, also ich find deinen Schreibstil gut und komm damit klar.

Hehe, richtig. Könnte dabby seinen Namen schreiben würde er ja auch "Daniel" schreiben und nicht "dabby".


Edward The Head (25.5.10 11:49)
Urgh, sowas trägt solch einen würdigen Vornamen?
Naja, immerhin kann Powerslave seinen Namen und Nachnamen schreiben. Und meinen auch. Das dürfte für's erste reichen.


Benjamin Breeg (25.5.10 20:16)
Ja, nach Aussage meines Namensvetters aus unserem Forum heißt der wohl so.
"Power Slave" und "Edward The Head" kann ich auch schreiben.

Achja, und zu dabby fällt mir noch das hier ein:

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen