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Wie erobert ein GM eine Prinzessin?

Art der Umnachtung: Halluzinationen, Müdigkeit, diverse Augen- und Hirnhauterkrankungen
Intensität der Umnachtung: 5
Ursprung der Umnachtung: Schlafdefizit, massives großes Schlafdefizit
Angewandte Maßnahmen:
Kaffee, Nikotin, BLACK SABBATH, erheiternde Kolloquien mit dem Chef
Negative Nebenerscheinungen: Hab keinen Zucker mehr für meinen Kaffee und Süßstoff ist eklig.
Positive Nebenerscheinungen: Kaffee schmeckt auch so und wirkt.
Bemerkungen:
Zirkonium, Zirkonium, Zirkonium. Heavy Metal! Schwarz und böse.
_________________________________

Wir alle kennen diesen uralten Metalwitz, wie Metaller aus verschiedenen Stilrichtungen eine Prinzessin aus einem Turm befreien würden, der von einem Drachen bewacht wird. Doch niemand kennt die einzig wahre GM-Version! Also dann, lest heute, wie GM eine Prinzessin befreien würde, die in einem von einem Drachen bewachten Turm sitzt. Dabei verzichte ich um der Einfachheit und Lesbarkeit willen auf den Konjunktiv.

Zunächst einmal sitzt GM in seinem Bauwagen und versucht verzweifelt, den WLAN-Key vom Nachbarhaus zu knacken, damit er im Internet seine Route planen kann. Während er das tut fällt ihm ein, dass er wohl erst einmal wissen muss, in welchem Turm die Prinzessin sitzt und wo dieser ist. Über das entsprechende Fortbewegungsmittel kann man dann immer noch diskutieren.
Endlich weiß er, die Prinzessin sitzt im Mäuseturm Bingen. Woher er das weiß, weiß er selbst nicht, doch der große Manitu wird ihm das wohl ins Öhrchen geflüstert haben. Die Route hat er auch schon ausgedruckt und bereitgelegt.
Blöderweise fällt ihm ein, dass er kein Auto hat. Vielleicht sollte er die Zug- und Busverbindungen noch eruieren. Den Ausdruck des Routenplaners schmeißt er weg. Wieder sitzt er vor seinem PC. Blöderweise hat er sich den Key nicht aufgeschrieben. Aber noch mal 4 Stunden ausprobieren? Nein, das muss ein GM auch anders schaffen! Entschlossen legt GM seine Ritter-Rüstung, bestehend aus Lendenschurz, Knieschonern und Tupperware-Helm, an und marschiert einfach drauf los. Sein festes Schuhwerk würde ihm schon den Weg weisen.
So läuft er über Wiesen und Felder, über Pfade und durch Bachläufe, bis er auf eine asphaltierte Straße trifft. Zunächst ist er erfreut, da dies seine Reise ins Ungewisse vereinfacht, doch bald schon wird der Lauf zur Qual, denn seine Füße mit dem festen Schuhwerk reißen auf und bluteten. Das hat man also von seinem Hippie-Style… Doch sein Wille ist nach wie vor ungebrochen! Um sich selbst Mut zu machen stimmt er „Brick in the Wall“ an und kämmt unterwegs sein Brusthaar mit den Gänseblümchen vom Wegesrand.
Wie durch ein Wunder findet unser Protagonist tatsächlich den Mäuseturm. Natürlich hat er die Legende von den Mäusen und dem Bischof gehört, von dem Drachen weiß er allerdings nichts, da dies niemals in den Load-Lyrics vorgekommen ist. Deshalb ist er auch nur mit Speck und Mausefallen bewaffnet, als er endlich staunend und mit zerschundenen Füßen ankommt. Plötzlich stellt er fest, dass er sich ja noch auf dem falschen Rheinufer befindet. Und das Schlimmste daran: Er hat seine Schwimmflügel vergessen.
Aber davon lässt sich ein hart gesottener GM nicht beeinflussen! Er fängt an ein Floß zu bauen, während der Drache bereits anfängt, das Wasser für die Prinzessin aufzusetzen (entgegen vieler unwahrer Legenden muss festgehalten werden: er [der Drache] mag Kochfleisch). Irgendwann ist GM auch fertig und befährt den Rhein mit seiner Konstruktion. Etwa auf der Hälfte des Weges fällt natürlich alles auseinander, aber bis dahin hat GM Zeit, die kreuzenden Fische zu studieren um sie im Ernstfall nachahmen zu können. Da nun der Ernstfall eingetreten ist, springt GM von den Überresten des Floßes und versinkt in den grauen Fluten. Das Nachahmen der Fische ist leider nicht von Erfolg gekrönt, da GM keine Kiemen besitzt. Doch der Rhein hat Geschmack und spukt ihn sofort ans Ufer.
Natürlich hat so ein Trottel auch noch Glück und kommt auf der richtigen Seite an.
Er schaut hinauf, sieht die Prinzessin am Fenster stehen und ist hingerissen von ihrer pinken Robe.
Kurz darauf spürt er feurigen Atem in seinem Genick und wird vom Drachen angeschubst. GM dreht sich um, wundert sich über die seltsame Eidechse und lacht. Der Drachen ist zunächst verwirrt, doch nicht lange und spuckt sofort eine Flamme vor GMs Füße. Dieser ist beeindruckt, tanzt um das Feuer und nennt den Drachen ab sofort Hippie-Eidechsen-Freund. Der Drache ist noch verwirrter, aber ihm bleibt ja immer noch die Möglichkeit GM zu fressen. Gerade beugt er sich vor und öffnet sein großes Maul, als GM, der sich in Ekstase getanzt hat, anfängt einen schrecklich klingenden Popsong zu trällern. Die Augen des Drachens treten aus ihren Höhlen, sein Kopf droht zu zerspringen und schreiend läuft er weg und springt in den Rhein, wo eine große Dampfwolke hinter ihm aufsteigt.
GM ist beleidigt, weil sein neuer Hippie-Kumpel ihn versetzt. Doch dann erinnert er sich an die Pinke Prinzessin.
Die Tür zum Turm ist verschlossen. Was nun? Fahrstuhl ist auch keiner eingebaut. Eigentlich schade, denkt GM, denn so kann man gar keinen Fahrstuhl-Trash hören. Das muss sich ändern! Sofort beauftragt er die Firma Hippie-Lift GmbH mit dem Bau eines Außenliftes, lässt JBL-Boxen installieren und fährt nach Beendigung der Baumaßnahme stetig auf und ab um Death Magnetic zu hören.
Die Prinzessin weint unterdessen vor sich hin, weil das Schicksal ihr den dämlichsten (Be)Freier überhaupt geschickt hat.
Als GM von seinen Tänzen im Fahrstuhl erschöpft ist, kommt er auf die Idee, an einem der offenen Fenster halt zu machen, um das Innere des Turmes zu erkunden. Prompt stößt er auf die Pinke Prinzessin und bleibt wie angewurzelt stehen. Die Prinzessin sagt, dass er ein Volltrottel sei und es ihr zu lange gedauert hat. Damit stößt sie ihn aus einem anderen Fenster, steigt in den Lift, wo sie ob der Musik in eine Ecke kübelt, und nimmt die Fähre zum anderen Rheinufer.
GM rappelt sich auf. Er denkt, die Welt habe sich gegen ihn verschworen und will sich ertränken. Doch vorher nimmt die örtliche Ordnungsbehörde ihn in Gewahrsam, weil er ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude von hohem kulturellem und geschichtlichem Wert beschädigt und unerlaubte bauliche Veränderungen durchgeführt hat.
"Scheiße", denkt GM, "hätte ich doch auch die Fähre genommen, dann wäre mein Floß jetzt noch ganz!"

27.5.10 17:17
 


bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Benjamin Breeg (27.5.10 18:21)
Harg harg. Sehr anschaulich und realistisch beschrieben. *grins*
Kaffee schmeckt aber übrigens ohne Zucker (und erst recht ohne Süßstoff) mindestens genauso gut wie mit.


Franky (28.5.10 02:25)
Find die Geschichte scheiße. Sorry, aber bin besoffen, da nehm ich kein Blatt vor´n Mund. Hätt früher öfter saufen statt kiffen oder fetzen sollen....


Edward The Head (28.5.10 10:20)
Das ist keine Geschichte, sondern eine Abwandlung des Witzes "Wie retten Metaller eine Prinzessin".
*kopfschüttel*


Edward The Head (28.5.10 10:27)
Ich hoffe, dass wenigstens einer von euch den Witz über das Paradoxon am Ende bemerkt hat...


Benjamin Breeg (28.5.10 11:00)
Ja, habe ich. *grins*
Wie erwähnt, ich find deine Abhandlung gut. *ETHlob*

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