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Dschungelfieber (Prophezeihung III)

Art der Umnachtung: Nag.
Intensität der Umnachtung: 9
Ursprung der Umnachtung:
Schlado. Nag.
Negative Nebenerscheinungen: *gähn* Nag!.
Positive Nebenerscheinungen:
*seufz* Nag, nag!!
Bemerkungen:
NAAAAAG!!
________________________________

In den Tiefen des immergrünen Regenwald-Dschungels der Äquatorialzone tummelte wie immer die Artenvielfalt des Erdballs, gab seltsame Laute von sich, fraß, jagte, starb oder faulenzte.
Ein Polpnubbelmolch war auf der Suche nach einem potenziellen Opfer. Eigentlich war es ungewöhnlich für den Polpnubbelmolch, durch den Dschungel zu streifen. Es gab zu wenig Menschen, bei denen er sich einnisten konnte. Doch dort regte sich etwas!
Däbbi watschelte durch den Wald. Er hörte nicht, dass er von dem Polpnubbelmolch verfolgt wurde. Er pfiff ein heiteres Lied und wunderte sich, was er wohl am Vorabend zu sich genommen hatte, dass er sich jetzt hier befand.
Der Polpnubbelmolch pirschte sich an, wandelte seine Größe in einen Bruchteil seiner Selbst, sprang und landete federleicht auf Däbbis Schulter. Er kroch leise in sein Ohr und begann, sich einzunisten. Im Inneres des Kopfes angekommen stutzte er. Gähnende Leere erwartete ihn wie ein riesiger, stiller Tanzsaal. Er suchte nach Däbbis Verstand, um ihn zu vernebeln, um dann die Umnachtungshormone in sich aufnehmen und seinen Hunger stillen zu können, doch er fand nichts Brauchbares.
Däbbi hatte nicht bemerkt, dass er angegriffen worden war. Er steckte sich einen weiteren Joint an und genoss die vielen Farben.
Der Polpnubbelmolch wunderte sich erneut. Ein seltsamer Geruch machte sich breit. Er witterte einen Hinterhalt, doch es war bereits zu spät. Das Licht im Gehörgang erlosch. Er war gefangen. Eine seltsame Substanz, ein Rauschgift oder ähnliches erfüllte die Leere. Die Ausgänge waren dicht. Er musste verhungern. So etwas war ihm noch nie passiert. Binnen weniger Stunden würde er tot sein.
Däbbi bemerkte nach etwa zwei Tagen starke Kopfschmerzen. Zuerst schob er das Phänomen auf seinen Rauschgiftkonsum, doch es hielt sich hartnäckig.
Der Regenwald atmete auf. Däbbi hatte die Lebenden verlassen. Er starb, weil der Polpnubbelmolch in seinem Kopf, dort, wo eigentlich ein Gehirn sein sollte, elendig verreckt war. Das Leichengift hatte Däbbi getötet. Aber eigentlich hatte ihn sein Mangel an Verstand getötet.

30.9.10 17:57
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Benjamin Breeg (30.9.10 19:01)
Hihi, sehr schöner Bericht. Das große Idioten-Sterben geht weiter.

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