Zentrum der Macht © Vereinigung zur Pflege der morgendlichen Umnachtung

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Grad 1

Stolz auf meine Kutten

Art der Umnachtung: Eigentlich wollte ich ja den Generalen Wachzustand als Kategorie nehmen und mich damit als völlig umnachtungsfrei bescheinigen, aber ein klein wenig müde bin ich dann doch.
Intensität der Umnachtung: 1
Ursprung der Umnachtung: Das Wetter ist schuld, bei der Hitze kann man schlecht schlafen, also hab ich auch nicht so besonders gut und lange geschlafen.
Angewandte Maßnahmen: 1 kalte Dusche, 1 Zigarette, SAXON und SLAYER.
Negative Nebenerscheinungen: Bin zwar kaum umnachtet, aber schlecht drauf und ein wenig depressiv.
Positive Nebenerscheinungen: Was ist schon positiv? Vielleicht, dass Frank Zappa mir ein MAIDEN-Tape aus England bestellt.
Bemerkungen:
Wir sind stolz auf unsere Kutten, und wenn die mal gewaschen werden, dann nur von Straßennutten.
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Ich fühl mich ziemlich beschissen heute Morgen, eigentlich schon seit gestern Abend. Und das, obwohl ich ziemlich umnachtungsfrei bin. Keine Ahnung, woran das liegt. Vielleicht am Wetter, aber daran alleine kann sowas auch nicht liegen. Eventuell hat das hormonelle Gründe, oder ich denke zuviel nach, oder das liegt am beschissenen Leben selbst, dass ich mich schlecht fühle. Wer weiß.
Ich hoffe, dass ich den Tag heute relativ problemlos rumkriege, und ab morgen um 18 Uhr gibt es ja Freibier, da wird es mir sicher wieder besser gehen. Hab hier im Büro heute zum Glück auch viel zu tun, da wird die Zeit schon schnell vergehen.
Aber was erzähl ich hier überhaupt, eigentlich wollte ich was zu meiner Kutte schreiben.

Hatte mir gestern Abend schon überlegt, in die nächste Kneipe zu gehen und mir ein paar Lange und Kurze zu genehmigen, aber zum Glück war ich dann diszipliniert genug, das nicht zu machen. Hat mittwochs abends wenig Nährwert, besonders wenn man da alleine sitzt, und teuer ist es obendrein. Hab mich dann stattdessen entschlossen, handarbeitstechnisch tätig zu werden und noch ein paar Aufnäher auf meine Kutte zu nähen. Ist ja immer eine nicht ganz einfache Prozedur für Leute, die sonst nie nähen und auch nicht so ganz den Plan haben, aber ich habe es ganz gut hinbekommen, sogar so gut, dass ich nicht meine Taschen an der Kutte mit zugenäht habe. Dafür hab ich mir dabei auch meine Fingerkuppen zerstochen, aber das gehört dazu. Blutflecken auf Kutten sind normal, auf meiner Kutte befinden sich auch sicherlich noch tonnenweise Grillfett, Bierreste, Asche, Sand, Staub und diverse Körperflüssigkeiten.
Dafür, dass die schon mit soviel Fremdstoffen aufgewertet wurde, sieht sie aber noch ganz gut aus und riecht auch normal, besonders wenn man bedenkt, dass das gute Stück schon über 15 Jahre alt ist. Platz für neue Aufnäher gibt es noch immer, beizeiten werde ich da auch wieder weiterarbeiten, aber für diese Woche reicht's mit der Näherei. Ich sollte auch besser warten, bis meine Fingerkuppen wieder komplett verheilt sind, damit ich sie von neuem zerstechen kann.

Und für alle, die gerne Fotos gucken, hab ich hier ein Bildchen von dem Teil:

Benjamin Breeg am 2.7.09 09:09


Agonie bei Grad 1

Art der Umnachtung: Was auch immer es ist, es ist erstaunlich!
Intensität der Umnachtung: 1
Ursprung der Umnachtung: der Morgen an sich, denke ich
Angewandte Maßnahmen: Kaffee (Vollautomat), 2 Filterkaffee, BLAZE BAYLEY, METAL CHURCH, 2 Zigaretten, morgendliche wertlose Kolloquien

Negative Nebenerscheinungen: Keine – man stelle sich das einmal vor!!
Positive Nebenerscheinungen: Die Sonne versteckt sich.
Bemerkungen: Träum ich oder was???!!
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Vielleicht liegt es daran, dass ich tatsächlich einmal 9 Stunden geschlafen habe. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass der Dienstag mich in Sicherheit wiegen will, während der Mittwoch in vollem Maße zuschlägt. Vielleicht möchte aber (schlimmster Fall) mein Gehirn vor meinem Kulturwahn flüchten.
Ich war fast geneigt, den generalen Wachzustand einzutragen, doch dann bemerkte ich die glühenden Augen in meinem Kaffee. Aber immerhin! Das ist eine Premiere für mich – zumindest solange dieser Blog besteht.
Ich bilde mir schon ein Halluzinationen zu haben (ähm?), weil ich so schrecklich daran gewöhnt bin, dass ich ohne sie vermutlich gar nicht überlebe. Zwar bereitet die (beinahe) volle Einsatzfähigkeit meiner selbst mir große Freude und Verwunderung, jedoch wird dieser Gemütszustand von der Erkenntnis überschattet, dass irgendetwas hier falsch laufen muss.
Vielleicht beginnt heute die Welt, zugrunde zu gehen. Vielleicht steht uns eine Invasion der Killer-Aliens bevor. Vielleicht einfach nur eine plumpe Seuche oder ein Verkehrsunfall. Vielleicht werden wir Zeugen und Opfer einer Supernova, eines Zusammenstoßes mit einem Meteoriten oder einer anderen intergalaktischen Katastrophe.
Vielleicht bin ich aber auch einfach nur ausgeschlafen.

Ich geh noch mehr Kaffee kochen!

 

 

Edward The Head am 26.5.09 09:22


Ist heute wirklich Sonntag?

Art der Umnachtung: Leichte Beeinträchtigung des Denkvermögens und der allgemeinen Motorik
Intensität der Umnachtung: 1
Ursprung der Umnachtung: Ich bin aufgestanden
Angewandte Maßnahmen: 2 Filterkaffee, 1 Ladung MOTÖRHEAD
Negative Nebenerscheinungen: Es ist nicht mehr viel Kaffee da
Positive Nebenerscheinungen: Musik und Kaffee sind gut
Bemerkungen: Die Sonne scheint mir ins Gesicht. Brrr.
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Normalerweise ist ja der Sonntag der Tag, an dem mich die größte morgendliche Umnachtung ereilt, was im Normalfall auf die Flüssigkeitszufuhr am Abend bzw. in der Nacht vorher zurückzuführen ist. Es hat schon große Vorteile für den Zustand am nächsten Morgen, wenn man mal den Samstag Abend ohne Schnaps und Bier zuhause verbringt und nicht in diversen Kneipen verhagelt, wie am Abend / in der Nacht zuvor geschehen. Diese schwere samstägliche Ganztagsumnachtung, die mich leider in den Zustand versetzte, hier nicht über meine morgendliche Umnachtung berichten zu können, schreiben klappte einfach nicht, sorgte aber immerhin dafür, dass ich den Samstag solide zuhause verbrachte und den lieben langen Abend vorm PC saß und mich mit 'ner Freundin ausführlich unterhielt.
War schon sehr gut so, denn dadurch hatte ich auch die Gelegenheit, relativ früh und ohne irgendwelche Umnachtungserscheinungen im Bett zu verschwinden und mal etwas länger zu schlafen, die Nacht zuvor war doch arg kurz gewesen.

Länger schlafen klappte auch, allerdings war ich zu faul zum Aufstehen. Erst, als mir die Sonne durchs Fenster ins Gesicht schien war mein Entschluss klar, das Bett dann doch mal zu verlassen und mich Richtung Kaffeemaschine zu begeben. Mein momentaner Zustand ist also weit von einer wirklichen Umnachtung entfernt, aber komplett einsatzfähig bin ich auch noch nicht. Wäre gerne noch etwas länger liegen geblieben. Naja. Gleich muss ich weiter. Besprechung.

Benjamin Breeg am 11.1.09 11:15


Neues Jahr, neues Glück

Art der Umnachtung: Mein Gehirn ist einfach nur ein wenig  paralysiert.
Intensität der Umnachtung: 1
Ursprung der Umnachtung: Faulheit, aufgrund von Urlaub lasse ich mein Hirn nur auf Sparflamme laufen
Angewandte Maßnahmen: 
2 Filterkaffee (ordentlich stark, da selbstgekocht), Ablenkung durch PM-Schreiberei, METALLICA
Negative Nebenerscheinungen: Neue METALLICA-Songs sind immer noch mehr Fahrstuhl-Thrash oder Trash als vernünftige Musik. Es liegt Schnee.
Positive Nebenerscheinungen: Es ist und bleibt dunkel draußen.
Bemerkungen: Mein Fernseher kann neuerdings kein Bayern3 mehr empfangen. SCHEISSE!
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Ist bereits Wochenende? Wohl noch nicht, laut Kalender ist ja erst Freitag. Aufgrund der vielen Feiertage in letzter Zeit bin ich mit der Zeitrechnung aber schwer durcheinander gekommen, dabei hielt sich meine Umnachtung am gestrigen Neujahrstag im Vergleich zu den Jahren zuvor doch sehr in Grenzen. Überraschenderweise war ich schon recht früh recht fit. Mischgetränke aus Spirituosen und mein geliebter Gerstensaft wirken bei mir offensichtlich nicht mehr so wirklich, anscheinend werde ich langsam immun dagegen.
Naja, wie dem auch sei, nicht nur gestern ging es mir recht gut, auch heute gibt es eigentlich keinerlei Probleme. Ich bin ausgeschlafen, Urlaub sei Dank, hab keine großartigen Nachwirkungen, es gibt keine Sonnenstrahlen, die einem auf die Nerven gehen, keine Leute weit und breit, die einen nerven, das Telefon klingelt nicht, und anstelle von Stress sitze ich gemütlich und entspannt vorm PC. Die Umnachtung macht sich lediglich durch ein paar kleine Störungen des Bewegungs- und Denkablaufs bemerkbar, was aber angesichts der Uhrzeit völlig normal ist. Vormittags gibt es IMMER eine Umnachtung, nur dass heute mein Umnachtungsgrad sehr niedrig gehalten ist. Wohl ein Rekord für mich, mal was anderes, als immer völlig umnachtet, verperlt und zugedröhnt durch den Vormittag zu stolpern und erst mal auf die automatische Komplettsortierung der eigenen Fähigkeiten zu hoffen.

Der Kaffee schmeckt gut. Die Musik wird auch besser. Und draußen ist es nach wie vor dunkel und ruhig. Prinzipiell ein schöner und angenehmer Morgen. Und weil er so schön ist, hab ich mir auch gleich mal die neue AC/DC-Platte als Vinyl bestellt.
Mal abwarten, wie viele solcher Morgende das neue Jahr 2008+1 noch für mich bereit hält. Ich hoffe doch, mehr als das vergangene.

Benjamin Breeg am 2.1.09 10:58