Zentrum der Macht © Vereinigung zur Pflege der morgendlichen Umnachtung

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Umnachtung

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Grad 2

Tee

Art der Umnachtung: Eigentlich bin ich ganz gut dabei.
Intensität der Umnachtung: 2
Ursprung der Umnachtung: Ein wenig Husten in der Nacht, aber ansonsten gibt es nichts zu meckern.
Angewandte Maßnahmen: 1 Pad-Kaffee, 1 Muffin, 2 Filterkaffee
Negative Nebenerscheinungen: Ich hätte heute Zeit zum Arbeiten und Überstunden machen. Ist nur keine Arbeit da…
Positive Nebenerscheinungen: Meine Holländer haben dieses Wochenende alles gegeben.
Bemerkungen: Fressen Katzen Hasen? Fressen sie diese restlos auf? _________________________________

Kennt ihr das auch? Ihr verspürt Lust auf einen tollen Tee. Und da ihr gerade dabei seid, kocht ihr euch nicht nur eine Tasse, sondern gleich eine ganze Kanne. Genauer gesagt – eine Thermoskanne. Über den Tag verteilt genießt ihr euer wohl riechendes und schmeckendes Aufgussgetränk. Und ihr freut euch auch auf den letzten Tropfen. Nur besteht dieser nicht aus der gewohnt leckeren Flüssigkeit, sondern aus dunkel gefärbtem zäh fließendem Schleim. Ihr kennt das nicht? Besser ist das. War schon eine ziemlich ekelhafte Erfahrung. Ich habe sogleich nicht nur das Geschmiere entsorgt, sondern die Kanne gleich mit.
Ansonsten kann ich eigentlich nicht klagen. Der Garten ist soweit wieder schick. Na gut. Eine Auflage war etwas angefressen. Von welchem Tier auch immer. Aber das Beet ist umgegraben und das Unkraut soweit auch entfernt. Und um den Rasenschnitt brauche ich mich schon lange nicht mehr kümmern... Vielleicht muss ich noch mal durchs Gartenhäuschen schauen. Die Tassen im Schrank waren am Samstag etwas „geschwitzt“. Das kam mir schon merkwürdig vor.

Schwitzen werde ich wohl heute nicht mehr, dafür aber den Rest der Woche, falls die Arbeit erst dann eintrifft. Denn da habe ich nicht mehr so die Gelegenheit, länger zu bleiben. In diesem Sinne, euch einen entspannten Arbeitstag. Ich muss dann doch pünktlich gehen und eine neue Thermoskanne kaufen...

coroner am 3.11.14 11:01


Brötchen auf Rädern

Art der Umnachtung: Geht so.
Intensität der Umnachtung: 2
Ursprung der Umnachtung:
Ist angeboren.
Angewandte Maßnahmen:
2 Filterkaffee, ZODIAC, EVERGREY, SICK OF IT ALL, AMULET, SIXX:AM, 1349

Negative Nebenerscheinungen: Ich sitze im Büro..
Positive Nebenerscheinungen: Heute Mittag gibt es lecker Burgunderbraten.
Bemerkungen:
Grunderwerbsteuer gehört wie die Kraftfahrzeugsteuer zu den Verkehrsteuern.

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Heute Morgen hatte ich genau den gleichen Brötchentransporter wie gestern vor mir auf der Straße. Aber diesmal war es halb so schlimm. Er hatte freie Fahrt und wurde nicht durch irgendwelche nervigen Verkehrshindernisse auf Rädern ausgebremst, so dass alle ziemlich normal fahren konnten. Zudem waren auch die Ampeln durchweg grün heute. Sehr schön. Passt gut zu meiner kaum vorhandenen Umnachtung.
Donnerstage sind hier eh gut, weil es da das beste Mittagessen in der Woche gibt. Und SchlaDo hab ich ja zum Glück auch nie. Dafür aber wohl unsere Dozenten, die haben heute DoKo. Wünsche denen dabei viel Spaß, und mir und den anderen die das hier lesen angenehmes Arbeiten. 

Benjamin Breeg am 16.10.14 08:37


Müsli für Darth Vader

Art der Umnachtung: Energiesparender Stumpfozid-Modus des Gehirns
Intensität der Umnachtung:
2
Ursprung der Umnachtung:
Sie ist in meinen Genen
A
ngewandte Maßnahmen:
5 Filter-Kaffee, schwarzer Tee, Premier League Darts auf Sport1

Negative Nebenerscheinungen:
Der andauernde Regen macht depressiv.
Positive Nebenerscheinungen:
The Power schafft ein 6:6
Bemerkungen:
Andauernder Regen erspart Blumengießen im Garten.
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Mal ein kurzer Überblick über den alltäglichen Wahnsinn, der Werktag für Werktag in unseren heiligen Bürohallen vor sich geht: Prof. Dr. B. ist mal wieder zu spät dran und brettert mit 70 statt der erlaubten 15 km/h über das Kopfsteinpflaster des Schlossparks. Ist nichts Neues, wird aber nach wie vor nicht gerne gesehen und hat eine Rüge des Verwaltungschefs zu Folge, die ihn aber nicht weiter interessiert und kaum verhindern wird, dass er auch in Zukunft zu spät und zu schnell zur Arbeit erscheint.
Währenddessen hat Kollege R., der eine Allergie gegen Müsli, Bananen, Berliner und Erbsen hat, Probleme, seinen Laptop hochzufahren. Auch nach mehreren Monaten kommt er mit dem "neuen" Windows 7 noch nicht zurecht. Vielleicht würde da eine Müsli-Diät helfen? Die würde ihn zumindest von seinen PC-Problemen ablenken... Seine Kollegin Lord Helmchen (benannt nach ihrer an Darth Vader erinnernden Helmfrisur) hat unterdessen offensichtlich ganz andere Probleme. Sie flaniert mit einem Einkaufs-Trolley über den Büroflur und denkt vermutlich, sie befindet sich bei Aldi oder auf irgendeinem Basar. Würde mich ja doch mal interessieren, in welchen Parallelwelten so manche Kollegen leben.
Da fällt Kollege Sherlock, der eigentlich für die IT zuständig ist, sich stattdessen aber als Parkwächter zu profilieren versucht, gar nicht weiter negativ auf. Zumindest nicht bei denen, die nicht mit ihm in der IT-Abteilung arbeiten müssen. Dass zudem der Küchenchef der Mensa chronisch cholerisch ist, und einer unserer Gärtner vor einiger Zeit einen Rasenmäher in der Schlossgräfte versenkt hat, passt da nur ins Bild. Die Welt ist ein Irrenhaus, und bei uns ist die Zentrale.
Halbwegs normal erscheint da nur Kollege Prof. HK, der am Montagmorgen noch pragmatisch feststellte: "Ich hab keinen Bock. Arbeit ist Mist, Mist ist das! Vor allem, wenn man von unfähigen Kollegen umgeben ist!". Wo er Recht hat, hat er Recht.
In diesem Sinne: Schönen Freitag!

Benjamin Breeg am 8.5.14 22:32


Ex libris anno sodalis concilium

Art der Umnachtung: Cerebrale Unterbeschäftigung, die zu Lethargie und überbordender Kontemplation führt
Intensität der Umnachtung:
2
Ursprung der Umnachtung:
Ferienzeit = wenig los und wenig Ablenkung und langsam vergehende Zeit 
A
ngewandte Maßnahmen:
6 Filter-Kaffee, Ausmistung von Büchern, Ohrgasmus mit WARLORD 

Negative Nebenerscheinungen:
Frau Chefin hat das Büro verlassen.
Positive Nebenerscheinungen:
Gleich Feierabend
Bemerkungen:
Regen macht nass.
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Keine Ahnung, ob die Überschrift dieses Beitrags (finde das Wort auch besser als Posting) grammatikalisch rectus ist. Ist mir aber eigentlich auch egal. Hauptsache sie sieht gut aus, und keiner weiß, was gemeint ist. Auf jeden Fall haben wir nachher JHV unseres Fördervereins, und meine Wenigkeit darf dort als scriba einer seiner aktiven Freizeitbeschäftigungen nachgehen.
Kulturförderung ist auch immer eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Finde ich zumindest. Zumal Kultur auch ein weit gefasster notio ist. GM tardum est. Neben Musikkultur, Fernsehkultur, Kneipenkultur und Kolloquien-Kultur gibt es nämlich auch die interessante und gravitierende Form der Literatur-Kultur. Litterae intersunt. Die wiederum umfasst ein sehr weites Spektrum, angefangen von Märchengeschichten aus der Mongolei, über wissenschaftliche Traktate zum Thema Magnoliopsida und Erfahrungsberichte eines Drachenjägers in Rumänien bis hin zu belletristischen fabulae aus der Parallelwelt von übermorgen.
Und alle diese proposita finden als Teil der Musik-Kultur auch Eingang in unsere tägliche Gehörgangsspülung. Denn fast jedes Musikstück ist auch ein Stück Literatur-Kultur, es sei denn, das Lied kommt ohne cantus aus. Was aber doch relativ selten ist, zumindest im Bereich der schwermetallischen Musik-Kultur. Von daher muss hier einmal Lemmy als positives Beispiel einer guten und anspruchsvollen Literatur-Kultur im Bereich der Musik-Kultur gehuldigt werden. Wobei er hier exemplarisch für viele andere Textakrobaten unter den Musikkünstlern steht.
Das soll es für heute gewesen sein. Werde gleich den hortum cervisarium aufsuchen und hoffe, dass ich dafür kein paenula brauche.

Benjamin Breeg am 15.4.14 16:10


ETH und Dissertationen

Art der Umnachtung: Die übliche morgendliche nichtvorhandene Motivation
Intensität der Umnachtung: 2
Ursprung der Umnachtung: Zu wenig Schlaf, zuviel chronische Umnachtung
Angewandte Maßnahmen:
4 Filter-Kaffee, MOTÖRHEAD, TANK und AC/DC
Negative Nebenerscheinungen:
Der Sonnenschein schlägt mir aufs Gemüt.
Positive Nebenerscheinungen:
Ich habe gute Laune, und das an einem Dienstagmorgen.
Bemerkungen:
Nicht alle Leute, die promovieren, sind gleichzeitig Plagiatoren.
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Zunächst einmal möchte ich hier meiner werten Ersten Vorsitzenden ETH danken. Dafür, dass sie mich unterhält und die Arbeitszeit gefühlt verkürzt. Und dafür, dass sie ein unerschöpflicher Quell an interessanten Inspirationen für mich ist. Manchmal dauert es zwar etwas länger, aber gestern hatte ich dann doch eine gute Idee, einige ihrer Ausführungen der letzten Woche zu einer ziemlich sicher sehr gut passenden Zuwendung zu ihrem Jubiläumstage zu gebrauchen. Sie kann sich also schon mal vorfreuen, solange alles planmäßig läuft und nichts Unerwartetes passiert.
Davon abgesehen beschäftige ich mich hier gerade mit Dissertationen, und das in rauen Mengen. Kartonweise sind hochwissenschaftliche Schriften hier in meinem Büro gelandet. Dabei geht es um interessante Themen wie Dreiecksverhältnisse, Ehegattenveranlagung, systemgerechte Entstrickung, Steuerrechtssubjektivität, Gesamthandsgemeinschaften und die Ertragsbesteuerung bei Liquidationen. Eigentlich alles Themen, die die morgendliche Umnachtung fördern dürften. Werde mich dann mal näher damit beschäftigen... aber erst mal ne Runde Kaffee kochen gehen!


Benjamin Breeg am 15.3.11 10:40


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