Zentrum der Macht © Vereinigung zur Pflege der morgendlichen Umnachtung

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Umnachtung

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Grad 6

Die Sache mit dem Schlaf

Art der Umnachtung: Regenwolke in den Gehirnwindungen festgefahren
Intensität der Umnachtung: 6
Ursprung der Umnachtung:
Schlado
Angewandte Maßnahmen:
Kaffee, Tee, Essen, Schokolade
Negative Nebenerscheinungen: extreme Helligkeit durch direkten Sonneneinfall
Positive Nebenerscheinungen: Gleich ist Mittach...
Bemerkungen:
Warum lesen Menschen eigentlich nie die Schilder, denen sie begegnen?!
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Eddie: Zwischen den Jahren touren  GRAVE DIGGER jubiläumsmäßig. Aber die Orte sind kacke.

Eddie-Schwester: Wir sollten Ihnen schreiben, dass die gefälligst bei uns vorbeikommen sollen.

Eddie: Ja, bei mir am Balkon, die Idee hatten Benjamin Breeg und ich schonmal.

Eddie-Schwester: Bei mir im Garten. Da haben wir auf jeden Fall auch viel Platz. Die Band darf auch im Gartenhaus schlafen.

Eddie: Nein, die dürfen ja wohl oben im Haus schlafen! Du musst dein Bett räumen! Oder besser noch: bau’ ihnen ein Haus auf deiner Wiese!!

Eddie-Schwester: Na, ich weiß nicht… Mein Bett bekommt niemand.

Eddie: Wenn der Reaper dein Bett will, dann nimmt der Reaper sich dein Bett.

Eddie-Schwester: Lass sie nur kommen!

Eddie: Ich kann’s nicht fassen wie blasphemisch du dich verhältst!

Eddie-Schwester: Ich liege gerade noch IN meinem Bett. Da ist doch verständlich, dass ich es verteidige.

Eddie: Ja, okay. Aber keiner hat gesagt, dass sie sofort kommen werden.

Eddie-Schwester: Egal.

Eddie: Das nennt sich Fan… Sowas Aufmüpfiges.

Eddie-Schwester: *lach* Ich hab zuerst „Fran“ gelesen und dachte mir „Zwar etwas aus dem Zusammenhang gerissen, aber egal.“

Eddie: *totlach* Du bist echt verpeilt!

Eddie-Schwester: Ich lag ja auch noch im Bett!

Eddie: Deine Generalausrede! Gib’s doch zu, immer wenn du was Dummes machst, dann gehst du schnell rüber und legst dich ins Bett, damit du das sagen kannst!

Eddie-Schwester: …wer weiß… Aber das Bett und der Schlaf sind einfach toll. Und auf jeden Fall eine Generalausrede. Wer schläft, kann nix falsch machen.

Eddie: Dieses „Wer schläft, sündigt nicht“ stimmt ja sowieso nicht. Bedenke, was für ein Drama das samstags früher war, wenn die Straße nachmittags erst gekehrt wurde!

Eddie-Schwester: Hä? Weil man es dann nicht gemacht hat? Weil man geschlafen hat. *lach*

Eddie: Merkste wat? Gemein. Der Schlaf sollte eigentlich als umnachtungsmilderndes Mittel unantastbar sein!

Eddie-Schwester: Wohl gesprochen, Schwester!

Edward The Head am 10.9.15 11:39


Farbe und Farbe

Art der Umnachtung: Brett vorm Kopf. Nur dass das Brett ein fetter brökliger Ytong-Stein ist.
Intensität der Umnachtung: 6
Ursprung der Umnachtung:
Schlado, Koffeinentzug
Angewandte Maßnahmen: Kaffee, Nikotin, Frischluft, Besuch im Baumarkt (jetzt weiß ich wieso es so heißt: es ist erbaulich)
Negative Nebenerscheinungen: Wenn ich mal groß bin, dann werde ich einen Ponyhof haben.
Positive Nebenerscheinungen: Ich muss nachher nichts kochen, weil ich eingeladen bin.
Bemerkungen:
Wenn du blöd bist, dann weißt du nicht, dass du blöd bist. Es ist nur schwer für die anderen.
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Manche Fragen sind so wichtig, dass sie seit Jahrhunderten die Gesellschaft bewegen: Sehen wir Farben gleich oder nennen wir sie nur gleich?
Man hat mir beigebracht, dass Zitronen gelb sind. Aber vielleicht sehen Zitronen für meinen Nachbarn so gefärbt aus wie für mich Kiwis. Vielleicht sieht gelb bei ihm grün aus und er weiß es nur nicht! Aber vielleicht hat er auch Recht und ich weiß es nur nicht.
Wenn ich sage, dass ein Apfel rot ist, ist er dann auch für euch rot, also rot so wie rot und nicht rot so wie die Bezeichnung „rot“! Oder vielleicht ist rot eigentlich violett.
Diese Sehtests für grün-rot-Schwächen wären absolut irrelevant. Denn vielleicht ist grün in Wirklichkeit rot und umgekehrt. Oder beides ist blau, obwohl ich das für unwahrscheinlich halte. So wissenschaftlich betrachtet. *GedankenverlorendenSchnurrbartstreichel*
Angenommen Ben und ich sehen uns ein Haus an, der Besitzer hat es rot gestrichen und wir nennen es auch beide rot, weil man es uns so beigebracht hat, dass diese Farbe, die wir da sehen „rot“ heißt. Aber sehen wir wirklich den gleichen Farbton oder benutzen wir nur den gleichen Namen für einen Farbton, den wir ganz unterschiedlich sehen?
Mein Gehirn hat einen Knoten. Einen grün-blauen Knoten. Aber für euch ist er vielleicht rosa und orange, was nicht nur hässlich, sondern auch angsteinflößend ist.

Edward The Head am 16.10.14 14:54


Einkauf

Art der Umnachtung: Allgemeine Schwachheit, verschwommenes Sehen.
Intensität der Umnachtung: 6
Ursprung der Umnachtung:
Nächtliche Schaukelstuhlaktionen.
Angewandte Maßnahmen:
 1 Pad-Kaffee, 1
 Filter-Kaffee, Mitbewohnerin wecken. 
Negative Nebenerscheinungen: Wochenplan ist voll bis oben hin.
Positive Nebenerscheinungen: Arbeit für heute scheint bald geschafft zu sein.
Bemerkungen:
Fotos auf dem Smartphone zu sortieren und sichern kann eine zeitintensive Angelegenheit werden.

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Kennt ihr das auch? Man hat irgendwie schon den ganzen Tag zu kämpfen – mit Müdigkeit, mit Bauchrumpeln und etwas Übelkeit. Trotzdem zieht man sein Tagesprogramm durch. Der Höhepunkt wurde dann gestern ausgerechnet beim Einkaufen erreicht. Du bist gerade dabei, halbwegs fröhlich deinen Einkaufszettel abzuarbeiten, da erwischt dich eine besonders starke Welle und du brauchst zwischen der Tiefkühlkost und den Konservendosen aber mal ganz dringend ein Klo. Du reißt dich zusammen, steuerst schnurstracks auf die Kassen zu und hoffst, dass sich alles, was du noch benötigst, auf diesem Weg befindet. Glücklich, dass du eine Kasse gefunden hast, die halbwegs leer ist, legst du mit Schweißperlen auf deiner Stirn die Sachen auf das Band und hoffst, bald die Räumlichkeiten verlassen zu können. Da fängt doch die Kassiererin Smalltalk an! Smalltalk!!! Da du auf andere Sachen konzentriert bist, steigst du gar nicht groß darauf ein und siehst zu, dass du ganz schnell nach Hause kommst. Das hat wenigstens noch gut geklappt. Geschafft. Puh.

Blöderweise hatte ich meinem dreijährigen Monster versprochen, an diesem Nachmittage ein Schwimmbad aufzusuchen. Mit Übelkeit, Bauchschmerzen und etwas Scheißerei ist das eigentlich gar keine gute Idee. Ich hätte mich lieber auf der Couch mit einem Tee und einem Buch oder einer volksverdummenden Talkshow gesehen, aber meine Mitbewohnerin hätte das sowieso nicht zugelassen. Also, was sollte schon passieren? Und es passierte was. Zu meinem Erstaunen tat dieser Ausflug nicht nur der Kleenen, sondern sogar auch mir gut! Was zeigt uns das mal wieder? Nicht hängen lassen, sondern anpacken!

In diesem Sinne, packt euren Arbeitstag an!

 

coroner am 16.9.14 10:17


Wolle

Art der Umnachtung: Antriebslosigkeit, Arbeitsscheuheit, Unkonzentriertheit
Intensität der Umnachtung:
6
Ursprung der Umnachtung:
Kaskadeneffekt
Angewandte Maßnahmen: 1 Pad-Cappuccino 2 Filter-Kaffee, Pflaumenmus
Negative Nebenerscheinungen: Terminliste wächst.

Positive Nebenerscheinungen:
Arbeit ist übersichtlich.
Bemerkungen:
Bringe deinem Kind Unsinn bei und du wirst dafür belohnt.
 

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Kennt ihr das auch? Man geht abends wirklich mal zeitig ins Bett, schläft auch soweit gut und wacht morgens frisch ausgeruht auf, voller Tatendrang und kaum abwarten zu können, aufzustehen. Nein? Ich auch nicht. Heute morgen hätte ich fast die Gelegenheit dazu gehabt, aber nutzte sie nicht. Stattdessen wachte ich mit Augen wie zugenäht auf, als hätte ich die Nacht durchgefeiert. Zu allem Überfluss hat sich auch noch unser Chef zu einem Besuch angemeldet und ich war gezwungen, sofort aufzustehen, um nicht ganz so spät zu erscheinen.

Ich versteh nicht, wo die ganze Müdigkeit herkommt. Wahrscheinlich handelt es sich um den sog. Kaskadeneffekt. Immer wieder ein Schüppchen drauf. Gut. Ich bin gestern auch für meine Verhältnisse viel Auto gefahren und musste mir das Elend einer ganz lieben und verwirrten Freundin anschauen und -hören. Das schlaucht schon. Abends habe ich allerdings noch den neuen Buttinette-Katalog studiert. Kann sein, dass mich heute Nacht unterbewusst die Wolle verfolgt hat. Keine Ahnung. Die letzten Tage waren allerdings auch nicht ohne. Es ist Ernte- und Einkochzeit. Zur großen Erfreunis meiner lieben Mitmenschen wurde in unserer Küche eine mittelgroße Serie an Apfelmus, Apfelgelee und Pflaumenmus aufgelegt. Scheint auch alles recht gut gelungen zu sein. Schlaucht natürlich, so etwas zu produzieren - angefangen mit dem Pflücken, über das Waschen und Schneiden der Früchte, bis hin zum Einweichen, Kochen und Abfüllen der heißen Masse und ordentlichen Verschließen der Gläser – inklusive natürlich der Finger verbrennen. Das gehört dazu. Von den Terminen mit Behörden und Ärzten, die es einzuhalten gilt, fang ich hier jetzt nicht noch an. Und nun muss ich diesen Monat auch noch die Mülltonnen rechtzeitig an die Straße stellen. Soviel erst mal dazu.

Aber es gibt auch Erfreuliches. Meine Erziehungsmethoden scheinen langsam zu fruchten. Mein dreijähriges Monster hat nun endlich entsprechendes Verhalten in der KiTa an den Tag gelegt. In der Mittagsruhe hat es sich heimlich an den im Schlafraum befindlichen leise Entspannungsmusik abspielenden CD-Player geschlichen und ohne Vorwarnung den Lautstärkeregler in die richtige Richtung gedreht. Gut gemacht, kleines Monster. Die Erzieherinnen fanden es nicht so nett, obwohl es die anderen zwölf schlafenden Kinder anscheinend nicht störte. Ich werde mich bemühen, sie weiterhin in die richtige Richtung lenken.

So. Meine richtige Richtung ist jetzt erst mal, die übersichtliche Arbeit zu erledigen und ordentlich zu verteilen. In diesem Sinne wünsche ich euch auch einen schönen Rest-Arbeitstag.

coroner am 4.9.14 11:00


Holländische Rentner...

Art der Umnachtung: Sopor, Sombolmie, Unmotiviertheit
Intensität der Umnachtung:
6
Ursprung der Umnachtung:
Dienstag.
A
ngewandte Maßnahmen:
 2 Kannen Filter-Kaffee, MOTÖRHEADs "Aftershock" 

Negative Nebenerscheinungen:
Die Sonne scheint mir auf Gesicht und Bildschirm.
Positive Nebenerscheinungen:
Ich hab gleich Feierabend.
Bemerkungen:
Ebedmelech, ein Freund Jeremias, war ein Eunuch im Hause Zedekias.
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Unser Chef kann einem fast leid tun. Er wurde heute beim Mittagessen von seinem Chef darauf hingewiesen, dass er wohl das genaue Gegenteil eines Organisationstalents ist. Auf der Arbeit hätte er seine Sekretärin, und zuhause hätte er seine Frau, die alles für ihn organisieren. Mit dieser Einschätzung liegt er vermutlich auch richtig. Ich stelle es mir schwierig vor, wie unser Chef alleine in dieser Welt zurechtkommen will. Das wird nicht klappen. Er ist ja nicht mal in der Lage, passend Kleingeld mitzubringen, um am Automaten Zigaretten kaufen zu können. Das aber nur so nebenbei.
Eigentlich will ich mich ja hier nur kurz über die ganzen holländischen Rentner beschweren, die den Biergarten vorm Büro bevölkern. Dabei ist heute Dienstag und der Biergarten somit geschlossen. Die haben trotzdem Bier. Wahrscheinlich selbst aus Holland mitgebracht, Heineken oder so. Bah. *kopfschüttel* Naja, sollen sie sich damit vergiften, dann kommen im nächsten Jahr weniger holländische Touris hier her. Und lassen mir somit meine Ruhe.

Benjamin Breeg am 24.6.14 16:35


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