Zentrum der Macht © Vereinigung zur Pflege der morgendlichen Umnachtung

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Umnachtung

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Grad 8

Mittwochsmüdigkeit

Art der Umnachtung: Müde, unwach, kurz vorm Einschlafen.
Intensität der Umnachtung: 8
Ursprung der Umnachtung:
Zu wenig geschlafen über drei Tage, zuviel Arbeit in der Freizeit.
Angewandte Maßnahmen:
6 Filterkaffee, Zigeunerschnitzel, Pommes, Hirschgulaschsuppe mit Pilzen
Negative Nebenerscheinungen: Einige Leute hier sind heute besonders schlecht gelaunt.
Positive Nebenerscheinungen: Gleich ist Feierabend, und ich kann heute mal eher schlafen gehen.
Bemerkungen:
Barrierefreie Zugänge zu einem Gebäude zu planen, das bereits einen barrierefreien Zugang hat, ist irgendwie sinnlos.

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Aufgrund von Schnäppchenjagd habe ich in den letzten Tagen weniger geschlafen wie üblich und wie sinnvoll wäre, aber zumindest hat es sich finanziell gelohnt. Die kommende Fahrt nach München im Februar wird recht günstig.
Ansonsten ist es hier auf der Arbeit recht unspannend. Dafür schaffe ich daher einiges und kann nebenbei noch über wichtig-elementare Fragen nachdenken, deren Beantwortung sich aber meines Denkvermögens entzieht: Werden Professoren dadurch verwirrter, dass sie Bücher lesen, die von noch verwirrteren anderen Professoren geschrieben wurden? Macht es Sinn, sich Unterstützung bei der Church und dem Holy Ghost zu holen, wenn man altersgerecht-planmäßig in Rente geschickt wird, obwohl man das nicht will, sondern stattdessen verlängert arbeiten möchte, aber nicht darf? Wirken sich WLAN-Stromkästen, die direkt neben Kakteen stehen, negativ auf das Wachstum und den Zustand dieser Kakteen aus?
Wichtige Fragen, deren Antwort ich in den nächsten Jahren mal in Ruhe eruieren muss.

Benjamin Breeg am 5.11.14 15:06


Akustischer Wohlgeruch

Art der Umnachtung: Realitätsverlust, schwere Störung des Kurzzeitgedächtnisses.
Intensität der Umnachtung: 8
Ursprung der Umnachtung:
Keine Ahnung
Angewandte Maßnahmen:
Noch nix, gleich aber wohl ne Dröhnung alte SODOM

Negative Nebenerscheinungen: Es ist immer noch Dienstag.
Positive Nebenerscheinungen: Ich habe vorhin ausführlich witzige Pony-Videos gesehen.
Bemerkungen:
Gisela, 40, stark behaart, sucht nicht nur den Herren von Welt.

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Habt ihr das auch schon mal erlebt? (Eigentlich wollte ich ja "Kennt ihr das auch?" schreiben, aber das hätte wohl zu einer Urheberrechtsverletzung geführt). Jedenfalls habe ich vorhin das Bad aufgesucht, da ich vor hatte, Wasser zu lassen. Aus diversen unerfindlichen Gründen hab ich aber nicht das Klo benutzt, sondern hab mir stattdessen die Zähne geputzt. Warum auch immer. Etwas später, als ich dann wieder im Sessel saß und immer noch Druck auf der Blase hatte, ist mir das Fehlverhalten aufgefallen. Hm.
Positives gibt es allerdings auch zu vermelden: Die nigelnagelneue Re-Release-Vinyl-Version von SODOMs "Til Death Do Us Unite" (in schickem Grau) riecht ganz genauso wie seinerzeit 1992 das Coverbooklet von IRON MAIDENs "Fear Of The Dark"-CD. Klingt komisch? Ist aber so. Wahrscheinlich hat sich der zuständige Produktionsleiter bei Back on Black den Geruch der alten CD als Vorbild für die Schallplatte genommen.
In diesem Sinne: Gute Nacht!

Benjamin Breeg am 16.9.14 22:04


Fliegen

Art der Umnachtung: Müde, demotiviert, bisschen planlos
Intensität der Umnachtung:
8
Ursprung der Umnachtung:
Zu wenig schlafen und zu frühes Aufstehen
A
ngewandte Maßnahmen:
 
2 Filter-Kaffee, VORTEX, Schokolade 
Negative Nebenerscheinungen:
Gärtnerlärm, Staub-Experte nicht da
Positive Nebenerscheinungen:
Cottbus hat gestern immerhin nicht verloren.
Bemerkungen:
Im falschen Outfit kann Bierholen anner Tanke gefährlich sein.

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Müdigkeit ist offensichtlich ansteckend. Zumindest herrscht am Schreibtisch gegenüber ein ähnlicher Umnachtungszustand wie bei mir. Kann aber sonst auch mit der allgemein müde machenden Luft, dem Wetter oder den zu verrichtenden nicht sonderlich spannenden Tätigkeiten zu tun haben.
Immerhin sorgen hier aber einige Fliegen verschiedenster Größen und Gattungen für etwas Abwechslung. Oder haben gesorgt, denn zwei hab ich vorhin entsorgt, weil sie uns genervt haben. Wobei das eine vielleicht ne Mücke war. Oder eine umnachtete Fliege, die einen etwas komischen 3-Promille-Flugstil hatte. eventuell aufgrund von zuviel Hörner-Whiskey. Man weiß es nicht.
Die eine kleine Fliege, die mich hier gerade nervt, fliegt zumindest gerade. Hatte dann wohl keinen Schnaps.
Vielleicht ist auch gleich der Staub-Experte mal anwesend oder erreichbar. Bis dahin werde ich mich noch weiter um nervige Fliegen kümmern.

Benjamin Breeg am 7.8.14 11:13


Der Bauwagen - eine seziererische Analyse

Art der Umnachtung: Idiopathische Hypersomnie, Insolation, Heliosis
Intensität der Umnachtung:
8
Ursprung der Umnachtung:
Hat heute wohl vor allem meteorologische Gründe
A
ngewandte Maßnahmen:
7 Filter-Kaffee, Forums-Kolloquien, Death Metal aus Amiland
Negative Nebenerscheinungen:
Es ist unerträglich hell
Positive Nebenerscheinungen:
Ich habe gleich Feierabend
Bemerkungen:
Dosis facit venenum
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Jeder hat schon mal so ein Gefährt gesehen: Ein Wellblech-Container auf Rädern. Hässlich, laut, groß, langsam. Ein Gefährt, das die Straßen verstopft, die Allgemeinheit gefährdet und den Hippies als Heiligtum dient. Doch was hat es genau mit diesem beräderten Abfall auf sich? Ich habe den Bauwagen einer kritischen Analyse unterzogen.
Räder: Meistens zu klein, oft überlastet, und im Normalfall äußerst billig. In der überwiegenden Anzahl sind es alte Räder, die bei einem Fiat Multipla oder einem Lada Niva abgefault und auf dem Schrottplatz in der hintersten Ecke zu finden sind. Für den Straßenverkehr im Allgemeinen nicht zu gebrauchen, aber trotzdem darin unterwegs.
Achsen: Seitdem nach Woodstock Stoßdämpfer und Federungen für Bauwagen verboten sind, ist es unbequem, in einem Bauwagen zu reisen. Die Achsen sind vor Schlaglöchern und schwerem Gelände nicht mehr geschützt und brechen leicht. Es empfiehlt sich, immer mindestens ein Dutzend Ersatz-Achsen an Bord zu haben, wenn man mit einem Bauwagen eine längere Reise machen möchte.
Wände und Dach: Bestehen aus billigstem Wellblech. Es ist funktionabel, das heißt, es schützt die sich im Inneren befindlichen Personen vor Wind und Regen, andererseits kann aber der Wagen in seiner Gänze auch leicht weggeweht oder weggespült werden. Ganz zu schweigen von zu starker Sonneneinstrahlung, da wirkt das Wellblech wie eine Mikrowelle und man kommt sich im Inneren vor wie ein Brathähnchen auf dem Grill.
Platz: Der größte Vorteil eines Bauwagens ist sein großzügiges Platzangebot im Innern. Sofern man sich nicht alles vollstellt und sich mit einer spartanischen Inneneinrichtung zufrieden gibt, lässt es sich dort gut leben. Allerdings sollte man sich nicht zu viele Lambrusco-Regale, Laufrad-Generatoren und Hamster-Terrarien in den Wagen stellen. Das kostet Platz und stinkt wie Sau.
Antrieb: Normalerweise verfügen Bauwagen nicht über einen eigenen Antrieb und werden von Traktoren, Sattelschleppern oder PS-starken Autos gezogen. In unserem Fall hier behandle ich aber spezielle Bauwagen (anschaulicherweise sei der von GM genannt), die mit Hamsterkraft angetrieben werden. Dutzende von Hamstern produzieren in einer ganzen Batterie voll Hamsterlaufrädern Strom, der einen ausrangierten Fendt-Motor einer Brotschneidemaschine aus dem Jahr 1937 antreibt. Diese Maschine ist ausgeklügelt an die Achslast des Bauwagens montiert, so dass dieser mit einer maximalen Geschwindigkeit von 2,667 km/h über die Straße brettern kann. Weit kommt man damit nicht, und die Antriebshamster müssen alle 8 Minuten ausgetauscht werden. Zudem produzieren sie große Mengen Hamsterkot, die (nachdem deren Duft von GM tief eingeatmet worden ist) einfach auf die Straße gekippt werden. Der Umweltfreundlichkeitsfaktor, der zunächst durch das Fehlen eines Verbrennungsmotors evoziert wurde, fällt somit in der Realität leider flach. Hamsterkot ist für die Stratosphäre ähnlich schädlich wie Kohlendioxid. Immerhin schafft es der Bauwagen aber, sich unabhängig von anderen Fahrzeugen fortzubewegen.
Inneneinrichtung: Haben moderne Bauwagen zumindest Bett, Schrank, Tisch, Stühle und Kühlschrank, befindet sich in GMs Bauwagen lediglich ein großer Lambrusco-Vorrat, tonnenweise Gras, ein paar schräpige pink-flöt-Platten und natürlich eine Heerschar von Hamstern, die dort frei herumlaufen. Man muss aufpassen, dass man keinen platt tritt. Unterwegs flüchten auch mal welche aus dem Bauwagen, oder sie überleben das Hamsterrad nicht, weshalb regelmäßig für Nachschub gesorgt werden muss.
Fazit: Der Bauwagen ist ein denkbar schlechtes Fortbewegungsmittel. Man sollte, wenn man einen auf Hippie oder GM machen möchte, solche Teile nur weitab von der Zivilisation als Behausung benutzen.

Benjamin Breeg am 18.6.13 16:35


Juhu! Vorfreude!

Art der Umnachtung: Verschlafen, hungrig, synaptisch falsch verbunden
Intensität der Umnachtung:
8
Ursprung der Umnachtung:
The Longest Day
A
ngewandte Maßnahmen:
4 Filter-Kaffee, Forums-Kolloquien, Seventh Son Of A Seventh Son
Negative Nebenerscheinungen:
Brighter Than A Thousand Suns
Positive Nebenerscheinungen:
Heaven Can Wait
Bemerkungen:
Nur noch 4 Tage bis Oberhausen!
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Inside The Power Cage
I can feel the music of my age
It's paranoid... first degree
Tellin' me that I'm not free

I've got Heavy Metal music in my blood
And I'd like to give it to you if I could

As I lie in the shroud of darkness
The wings of light remove the veil
It's Heavy, Heavy, Heavy
Heavy Metal Mania all the way
Rock 'n' Roll... far too slow
So the adrenaline just doesn't flow
Where is the power, where is the glory?
Heavy Metal is my story

...

Every one of us has heard the call
Brothers of true Metal proud and standing tall
We know the power of MAIDEN has brought us to this hall
There's magic in the Metal there's magic in us all

Heavy Metal or no Metal at all, whimps and posers leave the hall
Heavy Metal or no Metal at all, whimps and posers go on get out
Leave the hall

...

Oh well, wherever, wherever you are
IRON MAIDEN's gonna get you no matter how far
See the blood flow watching it shed up above my head
IRON MAIDEN wants you for dead...

Benjamin Breeg am 18.8.11 17:30


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