Zentrum der Macht © Vereinigung zur Pflege der morgendlichen Umnachtung

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Umnachtung

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Grad 9

Glenfeddich

Art der Umnachtung: Unausgeschlafen, unwach, unmotiviert, unfit
Intensität der Umnachtung: 9

Ursprung der Umnachtung:
Der Abend zuvor.
Angewandte Maßnahmen:
MOTÖRHEAD, MIDNIGHT, Kaffee
Negative Nebenerscheinungen: Die Sonne scheint.
Positive Nebenerscheinungen: Die Jalousien vor meinem Bürofenster sind zu und lassen kein Sonnenlicht rein.

Bemerkungen:
Auch Nichtfriesen schmeckt Friesengeist gut.

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Gestern politischer Dämmerschoppen bei meinem Bruder im Garten. Gab Pils und Grillwurst. Unter anderem dabei: Die Bürgermeisterin,  die Führungsspitze der zweitgrößten Partei, fast die komplette drittgrößte Partei (sind ja nicht allzu viele Leute), der Chefredakteur der wichtigsten lokalen Wochenzeitung und die beiden Musiker von GLENGAR.
War eine lustige und interessante Veranstaltung, mit gewohnt sehr guter Live-Musik von GLENGAR. Zu späterer Stunde, nach diversen Friesengeist und Kräuterwacholdern am Stehtisch mit den Musikern und der Presse, wurde dann auch die Geschichte hinter dem Bandnamen erzählt: die beiden Herren hatten sich im Rahmen einer Namensfindungskommission mit ner Flasche Glenfiddich verstrahlt und waren dementsprechend am nächsten Morgen mit Perlschaden fertig. Erste Idee: Wir nennen uns einfach GLENFEDDICH. Da das aber irgendwie doof klang, stellten sie fest, dass man für fertig auch gar sagen kann. Seitdem heißen sie bis heute GLENGAR. Und das wird hoffentlich auch noch lange so bleiben.

Benjamin Breeg am 10.9.15 10:47


Fünf

Art der Umnachtung: Müde, müde, müde.
Intensität der Umnachtung: 9
Ursprung der Umnachtung:
Nächtliche Skype-Aktionen.
Angewandte Maßnahmen:
Kaffee, Kaffee, Kaffee, neue Musik auf meinem 64-GB-Stick
Negative Nebenerscheinungen: Die Bude müsste mal wieder gesaugt werden.
Positive Nebenerscheinungen: Meine Arbeit wird trotz Umnachtungszustand gelobt.
Bemerkungen:
Was kann man gegen eine verzogene, der Wetterseite zugewandte offene Gartenlaubentür unternehmen?

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Kennt ihr das auch? Ihr schüttet Unmengen an Kaffee – Filterkaffee, Pad-Kaffee, Kapsel-Kaffee, Krümelkaffee – in euch hinein und die erhoffte Wirkung will einfach nicht eintreten? Ihr kennt das? Natürlich kennt ihr das das! Sonst wären wir nicht hier vereint.

Bei mir ist der Grund dafür wohl das aufgelaufene Schlafdefizit, das ich nun schon seit fünf Wochen mit mir herumschleppe. Ja, richtig gelesen – seit ef ü en ef Wochen. In keiner einzigen Nacht kam ich über fünf – ef ü en ef – Stunden. Sowas ist grausam. Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen habe ich in dieser Zeit auch viel unternommen. Zuerst im Urlaub, in meiner geliebten alten Heimat - der Uckermark - und nach Jahreswechsel dann wieder hier. Endlich war ich mal wieder im Gasometer in Oberhausen. Der ist im Moment wirklich einen Besuch wert. Über die Kunst-Ausstellung lässt sich streiten – obwohl da auch das eine oder andere sehenswerte Schätzchen ausgestellt ist – aber das leicht überdimensional geratene Lichtspiel kann man sich schon gut angucken. Vielleicht sollte man an eine Wärmequelle denken, denn das Ding ist nicht beheizt und deswegen auch arschkalt. Bei ca. zwanzig Minuten Vorstellung kann man schon mal nen kalten Zeh bekommen. Na ja, und über die Aussicht brauchen wir uns nicht zu unterhalten. Wo hat man sonst noch einen so tollen Blick über das ganze Ruhrgebiet? Außer vom Tetraeder natürlich. Alles in allem hat der Ausflug wirklich gelohnt. Für neun Euro Eintritt kann man sowas, genauso wie die tatsächlich sauberen Container-Klos, wohl erwarten.

Eigentlich war ja auch noch ein Besuch im Planetarium in Münster geplant, aber der musste ausfallen, da es einen unverlässlichen involvierten Dritten gab, welcher seine Unzuverlässigkeit sowie Unfähigkeit mal wieder vollstens unter Beweis stellen musste.

Ansonsten vertreibe ich meine Müdigkeit mit dem Skypen. Aber vielleicht sollte ich auch das gerade einstellen, denn ich befürchte, genau das ist auch die Quelle allen Übels.

In diesem Sinne pack ich jetzt auch das Übel Arbeit an und schaffe mir für morgen mal etwas Freiraum. Macht auch ihr das Beste aus eurer Zeit!

 

coroner am 27.1.15 12:57


Socken II

Art der Umnachtung: Sehr müde, demotiviert
Intensität der Umnachtung:
9
Ursprung der Umnachtung:
Zu frühes Aufstehen, Suppenkoma
A
ngewandte Maßnahmen:
 4
 Filter-Kaffee, OBITUARY, RIOT, Mantaplatte, Käsekuchen
Negative Nebenerscheinungen:
Die Dozenten- und Studi-freie Zeit ist leider vorbei
Positive Nebenerscheinungen:
Mantaplatte war lecker.
Bemerkungen:
Der Blick auf die aktuelle Tabelle tröstet über katastrophale Spiele hinweg.

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Müdigkeit wird offensichtlich nicht nur durch chronische Umnachtung, Schlafmangel und übermäßige Langeweile, sondern auch durch Mittagessen hervorgerufen. Vor allem, wenn man von selbigem zuviel konsumiert und anschließend nicht die Möglichkeit der dringend notwendigen Mittagsruhe hat. Ob ein Zusammenhang mit bestimmten Speisen besteht, konnte ich bislang noch nicht verifizieren, aber zumindest zwei Damhus-Würste mit Currysauce und Pommes und Käsekuchen als Nachtisch sorgen für Müdigkeit.
Eigentlich wollte ich aber noch was zum Thema Socken beitragen. Gestern haben wir einen kulturell wertvollen Sockenkranz erschaffen. Zu diesem Zweck wurde erst mal ein Berg (alter) Socken auf meinem Wohnzimmertisch gestapelt, und anschließend alle Socken mit altem Zeitungspapier ausgestopft. Eine schöne Beschäftigung, wenn man sonst nix Besseres zu tun hat. Interessant waren die verschiedensten Formen und Größen von Socken, die wir in dem Berg finden konnten. Unter anderem gab es da Socken mit Euter und eine schwer dehnbare Damenstrumpfhose, die wohl mal einer Giraffe gehört haben muss. Ausgestopft waren die Beine der Strumpfhose ca. 2,50 m lang. Das Ding sieht am Sockenkranz etwas komisch aus. Gut, dass wir den Kranz mit dem Auto zu seinem Bestimmungsort bringen werden, und nicht mit dem Kranz über der Schulter durch die Stadt laufen müssen...

 

Benjamin Breeg am 25.8.14 14:34


Kalt und Schnee und Bah

Art der Umnachtung: *gähn* *blinzel*
Intensität der Umnachtung: 9
Ursprung der Umnachtung: Es ist Dienstag. Außerdem hab ich noch Nachwirkungen von meinem Diarrhoe-Anfall von Sonntag.
Angewandte Maßnahmen:
Kaffee, Mineralwasser, TESTAMENT
Negative Nebenerscheinungen:
Es schneit.
Positive Nebenerscheinungen:
Es schneit wenigstens nicht im Büro.
Bemerkungen:
Eddie hat die Macht!
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Meine werten Kolleginnen hier haben die Büroräume weihnachtlich geschmückt. Hm. Halte ich ja gar nix von. Also von Weihnachten. Und von Weihnachtsdeko demzufolge auch nix. Hab aber trotzdem aus Solidarität einen Strohstern an meinen Kakmann gehängt. Und ne kleine Lichterkette. Sieht zwar etwas komisch aus, mit den Mexikaner-Figuren dazu, aber egal. Ist ja nur für 3 Wochen, dann bau ich das wieder ab.
Und dann ist hoffentlich das Wetter auch wieder besser. Weniger kalt und mehr schneefrei, dann passt das.

Benjamin Breeg am 30.11.10 09:26


Dschungelfieber (Prophezeihung III)

Art der Umnachtung: Nag.
Intensität der Umnachtung: 9
Ursprung der Umnachtung:
Schlado. Nag.
Negative Nebenerscheinungen: *gähn* Nag!.
Positive Nebenerscheinungen:
*seufz* Nag, nag!!
Bemerkungen:
NAAAAAG!!
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In den Tiefen des immergrünen Regenwald-Dschungels der Äquatorialzone tummelte wie immer die Artenvielfalt des Erdballs, gab seltsame Laute von sich, fraß, jagte, starb oder faulenzte.
Ein Polpnubbelmolch war auf der Suche nach einem potenziellen Opfer. Eigentlich war es ungewöhnlich für den Polpnubbelmolch, durch den Dschungel zu streifen. Es gab zu wenig Menschen, bei denen er sich einnisten konnte. Doch dort regte sich etwas!
Däbbi watschelte durch den Wald. Er hörte nicht, dass er von dem Polpnubbelmolch verfolgt wurde. Er pfiff ein heiteres Lied und wunderte sich, was er wohl am Vorabend zu sich genommen hatte, dass er sich jetzt hier befand.
Der Polpnubbelmolch pirschte sich an, wandelte seine Größe in einen Bruchteil seiner Selbst, sprang und landete federleicht auf Däbbis Schulter. Er kroch leise in sein Ohr und begann, sich einzunisten. Im Inneres des Kopfes angekommen stutzte er. Gähnende Leere erwartete ihn wie ein riesiger, stiller Tanzsaal. Er suchte nach Däbbis Verstand, um ihn zu vernebeln, um dann die Umnachtungshormone in sich aufnehmen und seinen Hunger stillen zu können, doch er fand nichts Brauchbares.
Däbbi hatte nicht bemerkt, dass er angegriffen worden war. Er steckte sich einen weiteren Joint an und genoss die vielen Farben.
Der Polpnubbelmolch wunderte sich erneut. Ein seltsamer Geruch machte sich breit. Er witterte einen Hinterhalt, doch es war bereits zu spät. Das Licht im Gehörgang erlosch. Er war gefangen. Eine seltsame Substanz, ein Rauschgift oder ähnliches erfüllte die Leere. Die Ausgänge waren dicht. Er musste verhungern. So etwas war ihm noch nie passiert. Binnen weniger Stunden würde er tot sein.
Däbbi bemerkte nach etwa zwei Tagen starke Kopfschmerzen. Zuerst schob er das Phänomen auf seinen Rauschgiftkonsum, doch es hielt sich hartnäckig.
Der Regenwald atmete auf. Däbbi hatte die Lebenden verlassen. Er starb, weil der Polpnubbelmolch in seinem Kopf, dort, wo eigentlich ein Gehirn sein sollte, elendig verreckt war. Das Leichengift hatte Däbbi getötet. Aber eigentlich hatte ihn sein Mangel an Verstand getötet.

Edward The Head am 30.9.10 17:57


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